Nein, ihr dürft nicht glauben, dass Herr L. einfach zum IKEA fährt, dort ein paar Billys kauft und sie im Wohnzimmer aufbaut. Bei so enormen Mangel an Bücher-Stauraum in unserem Wohnzimmer und so viel Platzpotential rührt sich in meinem Mann der Heimwerker…

VOR Weihnachten ist immer VOR dem neuesten List’schen DIY-Großprojekt

SONY DSCJa, so ist es. Vor Weihanchten kommt Herr L. meistens auf die Idee, noch eines unserer längst geplanten Großprojekte umzusetzten. Zugegeben, „meistens“ bezieht sich aktuell nur auf das Vorjahr, denn 2013 waren erst die zweiten Weihnachten in unserem neuen Heim. Aber: Mache etwas zwei Mal und es scheint zur Tradition zu werden, sagt man doch, oder?  Weihnachten 2013 wurden die Glühbirnen über dem Esstisch und im Wohnzimmer gegen selbstgebaute Lampen, äh „Luster“, getauscht. Ich war damals schon sehr stolz auf meinen Heimwerker, aber dieses Jahr hat er sich selbst übertroffen …

Ein BILLY oder zwei … das wäre viel zu einfach gewesen

2014 sollte es also das neue Bücherregal werden. Geplant war es schon seit zwei Jahren, aber da unser Abstellzimmer, aka zweites Kinderzimmer, bald von Oona bezogen werden soll, weil der Nachwuchs in meinem Bauch bald ihr altes Zimmer in Beschlag nehmen wird, mussten unsere Bücher dort raus und ein passendes Bücherregal her. Und da war das problematische Wort: passend. Vier Meter hohe sowie breite Wände und Treppen in den Keller machen es einem schwer, Standardware zu kaufen. Ich liebe BILLY, aber es passte einfach nicht hin. Angepasste Regale vom Tischler sind eher als unerschwinglich einzustufen, also hat E geschlossen, er muss selbst ran.

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Und siehe da – so etwas kommt dabei raus, wenn man meinem Mann ein Raumplanungsprogramm, ein bisschen (viel) Zeit, Bretter, Werkzeug und Lasur in die Hand gibt… Es ist, wie ich finde, wunderschön geworden und passt perfekt. Was an DIY überzeugt ist außerdem, dass wir die Brettiefe und Höhe an unseren Bedarf anpassen konnten. So steht bei Taschenbüchern vorne kaum etwas über (Thema: Staub wischen). Große wie auch kleine Bücher finden Platz, ins Expedit kommen noch Laden und Vitrinenfronten als Stauraum und es ist bei starkem Bücherzuwachs nach oben hin ausbaufähig.

Übrigens habe ich auch brav lackiert. Nicht, dass ihr denkt, ich habe Herrn L. alleine schuften lassen. Auch wenn es viel Arbeit war – es hat sich ausgezahlt.
Und so sieht unser tolles Teil teilweise mit Büchern befüllt aus. Ich liebe es einfach und es passt perfekt zu unserem Wohnzimmer…

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