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Nähen

Hier gibt es Tutorials, Anleitungen und Nähideen

Happy Halloween ::: DIY Umhang

DIY, Nähen 31. Oktober 2014

Ich stehe nicht so auf Halloween. Und zwar eigentlich nur, weil mir der Halloween-Hype bei uns ziemlich auf die Nerven geht. Aber trotz allem: Verkleiden ist toll. Also: Happy Halloween! Oder einfach eine tolle Party heute Abend! Und keinen Kater morgen 😉

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Für eine liebe Arbeitskollegin habe ich ein Cape für ihr Kostüm genäht. Und weil das Teil so unlaublich vielfältig verwendbar (KönigIn, PrinzEssin, Vampir, BurgherrIn, Mönch oder auch SuperheldIn…. usw.) und absolut einfach zu machen ist, gibt es dieses Cape als DIY-Faschings-Kostümempfehlung! In meinem Fall wird er übrigens eine Herz-Königin schmücken 😉

Ich habe mich mit den Maßen ungefähr an die Anleitung gehalten. Der Stoff war Original ca. 115 cm breit. Da sowieso drei Meter Stoff verfügbar waren, habe ich ihn doppelt breit genommen, damit das Cape schöner fällt. Damit hat man dann allerdings eine Naht am Rücken (ist aber kaum sichtbar). Die Kaputze ist ca. 80*60 cm.

 

 

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Stadtmama näht ::: Knöpfchen Herbstkollektion

DIY, Nähen 12. September 2014

Vor ca. einem Jahr hab ich zum ersten mal etwas genäht. Eine Krabbeldecke für das Baby einer Freundin. Puh, das war ein schwerer Anfang – ich habe es mir damit definitiv nicht leicht gemacht und Stunden damit verbracht. Die Decke war einfach toll, aber eigentlich viel zu aufwändig für ein erstes Projekt.

Ehrlicherweise frage ich mich jetzt, warum ich nicht mit so einfachen Sachen wie Beanies oder Hosen begonnen habe. Mittlerweile geht es mir schon sehr gut von der Hand. Noch dazu war Herr L. diese Woche „ausgeflogen“ und ich hatte vier Abende lang nach 21 Uhr massig Zeit. Deshalb darf ich verkünden: Die Produktion der Knöpfchen Herbstkollektion ist angelaufen. Und das kleine Fräulein freut sich … immerhin durfte sie selbst aus der Stoffkiste aussuchen.

Ich konnte noch gar nicht alles Fotografieren, aber hier erst einmal ein paar tolle Stücke mit Linkempfehlungen zu den Schnitten.

Französisches Beanie von alles-selbstgenaeht

Ich habe zum Schnitt noch ca. zehn Zentimeter angehängt, damit es hinten weiter runtergeht. Beim ganz kleinen Fräulein ist das aber fast ein wenig zu viel. Die Mütze sitzt zwar gut aber ist nach hinten fast ein wenig zu schwer. Eventuell würde ich bei weiteren Mützchen für kleinere Babys nur fünf Zentimeter in der Länge dazunehmen.

SONY DSCFür blutige Anfänger gibt es bei Dawanda DIY ein tolles Beanie-Tutorial von Elfenkind Berlin. Einfach angucken und nachmachen. Ist sehr gut gemacht.

Hose RAS von Nähfrosch

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Leggins von Mopseltrine

Weil es uns momentan an Leggins mangelt, habe ich nach einem Schnitt dafür gesucht und gefunden. Ich habe ein bisschen mehr als zehn Minuten dafür gebraucht (der Schnitt heißt nämlich 10 Minuten Leggins 2.0), aber es geht wirklich superschnell und passt perfekt. Gibt es den Schnitt auch bald in Größe 44? 😉

SONY DSCWer also eine Nähmaschine sein eigen nennt und sie mal entstauben will: Los geht’s. Das sind alles Stücke, die man auch als AnfängerIn an einem Abend nähen kann. Mit Smarties geht übrigens alles noch besser … 😉

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Hosen, KiWa Sitzauflage und so ::: Mal was Nähen

DIY, Nähen 11. August 2014

Was einem ein bisschen Zeit ohne das kleine Fräulein so bringt? Zeit! Und wie. Ich hab es schon gebraucht, auch wenn es nur ein paar Stunden waren. Und habe festgestellt, wie unkompliziert so ganz kleine Babys eigentlich sind. Zumindest im Gegensatz zu jenen kleinen Damen, die sich gerade in der ersten Pubertät, äh Trotzphase, befinden.

Nähen Teil 1

Aber darum geht es jetzt eigentlich gar nicht. Ich könnte zwar einen Roman darüber schreiben, wie genervt ich momentan gelegentlich bin, aber was ich eigentlich Schreiben möchte ist: ICH HABE ES GESCHAFFT! Ich habe dem kleinen Fräulein eine Hose genäht. Ganz ohne Schnitt. Den habe ich nämlich von einer ihrer Lieblingshosen abgezeichnet. Und weil mir der gestreifte Stoff so gut gefällt (so weich und angenehm), habe ich auch dem ganz kleinen Fräulein eine genäht (auch nach einer ihrer Hosen). Und ich bin einfach nur begeistert, dass ich das geschafft habe. Es wird schön langsam, denn beide Hosen sehen noch dazu sehr gut aus. SONY DSC

Nähen Teil 2

Weil ich daraufhin so unglaublich motiviert war, ging es ein paar Abende darauf gleich weiter. Wir haben seit zwei Wochen einen neuen Kinderwagen (einen Doppelkinderwagen – endlich. Ist aber eine andere Geschichte) und da der nun zwei Sitze hat, brauchte ich eine neue Sitzauflage für den Erstsitz, die mindestens so toll sein sollte wie die für unseren Bugaboo von BIBIart. Ich kann ja jetzt Nähen, dachte ich mir, also brauch ich mir keine mehr kaufen und mach einfach mal selbst… Na gelacht hätte ich, wenn ich daraufhin voll auf die Nase gefallen wäre. Denn ich hatte wiurklich Angst, den tollen Stoff kaputt zu machen. Aber die Auflage ist einfach wunderschön geworden.

How to DIY a Sitzauflage

  • Maße/Form der Auflage , bzw. die gewünschte Form auf Zeitungspapier quasi vom Sizt durchpausen
  • Den Schnitt habe ich auf meine zwei Stoffe, Frottier (altes Handtuch von Oma) oben /Baumwolle auf der Rückseite, übertragen und sicherheitshalber beim Ausschneiden gleich zwei Zentimeter (weil ich noch ungeübt bin) Nahtzugabe dran gelassen.
  • Um den Bezug festbinden zu können habe ich beim Stecken oben und unten je zwei Bänder eingeplant und gleich mit festgesteckt
  • die zwei Lagen links auf links Zusammennähen und durch ein ausreichend großes Loch wenden. Danach Loch vernähen. Idealerweise händisch, ich war faul und bin mit der Maschine drüber gegangen, weil man die Stelle nicht sieht)
  • Und jetzt wird es spannend – ich hab nämlich als Laie eine Weile gebraucht um als Laie zu verstehen, wie mir meine Mama versucht hat zu erklären, wie man die Knopflöcher (also die Löcher für die Gurte) näht:
  1. Ausreichend großes Stoffstück auf Links auf den Bezug legen, festnähen mit einer Naht, die das „Knopfloch“ umschließt. Mein Abstand zwischen den Nähten ist ca. fünf Millimeter, es darf aber sicher auch noch ein bisschen mehr sein.
  2. Mit einer Knopflochschere (oder spitzen Nagelschere) den Schlitz schneiden. Dabei an den Enden in Dreiecksform zur Naht hin schneiden.
  3. Den Stoff durch das Loch durchziehen und auf der anderen Seite schön feststecken. Wer die Rückseite nicht verwenden will, der braucht sich nicht so bemühen.
  4. Ich habe hier zuerst gesteckt und dann noch geheftet (!), damit mir der Stoff sicher nicht verrutscht und es schön wird. Danach entweder mit der Hand nähen (dann sieht man es vorne nicht) oder mit der Maschine ein möglichst gerade, sodass eins schönes Rechteck entsteht. Stadtmama_Auflage2Stadtmama_Bezug3
  5. Und: Fertig ist die neue Sitzauflage. Eventuell kann man den ganzen Bezug auch noch mit einem passenden Schrägband „binden“. Das habe ich allerdings nicht mehr gemacht. Ist Geschmackssache.

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Alles klar? Wer noch Fragen hat: immer her damit. Jeder, der ein bisschen Nähen kann, schafft das schon! Also ran an die Nähmaschine. Eine Bugaboo-Sitzauflage ist allerdings aufgrund der Sitzform ziemlich sicher etwas komplizierter 😉

Den tollen rosa Baumwollstoff habe ich übrigens in meinem letzten Stoffkaufrausch bei Lieblingsstücke  erstanden.

 

 

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Upcycling ::: Sommerhose aus Opas Hemdärmeln

DIY, Nähen 29. Juli 2014

Was so alles weitergehen kann, wenn mal nicht beide Kinder an meinem Rockzipfel hängen … Gestern hat Herr L. am Abend einen kleinen Schwimmausflug zum Mühlwasser gemacht. Mit dem kleinen Fräulein. Und während das ganz kleine Fräulein ein Schläfchen gemacht hat, habe ich nach einer Ewigkeit mal wieder etwas an der Nähmaschine gezaubert: eine tolle Upcycling-Sommerhose aus Opas alten Hemdärmel.

SONY DSCWas für ein tolles Gefühl, mal wieder etwas zu (er)schaffen. In letzter Zeit blieb leider wenig Zeit für solche Projekte über. Aber diese Hose gehen wirklich flott von der Hand, selbst mit meinem Chaos-Näh-System. Die Idee für diese tolle Upcycling-Hose habe ich übrigens von Stammbäumchen. Und weil ich gerne aus alten Dingen Neues mache, wird es wohl noch einige Hemdärmel-Hosen geben. Ich habe sie Oona ca. in Größe 92/98 genäht. Das wird vermutlich die letzte Größe sein, für die ein Hemdärmel in der Länge für eine lange Hose ausreicht …

How to Hemdärmel …

  • Ich habe die Länge und Bundweite einer Hose hergenommen, die dem kleinen Fräulein aktuell gut passt und bei der Länge etwas dazugegeben, damit ich die Hose unten umschlagen kann. Bei ihrer Größe war das eigentlich der gesamte Ärmel.
  • Abgeschnittene Ärmel aneinander legen, dass es schon wie eine Hose aussieht und den Stoff überlappen lassen. Markieren, wo die Vorder- und Po-Naht sein sollte, schneiden und stecken. Der Bund sollte auf jeden Fall noch deutlich weiter bleiben als er dann mit Gummi zusammengezogen wird.

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  • Die beiden Ärmel zusammennähen.
  • Für das Bündchen habe ich ein extra Bündchen mit eingezogenem Gummi genäht. Also zuerst Bündchen je nach Gummibreite und Hosenbreite nähen (ich habe seinen halben Zentimeter extra genommen, um es gut an die Hose annähen zu können) und dann das Bündchen an die Hose heften und annähen.

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  • Gummi einziehen, auf die gewünschte Länge anpassen und die Enden zusammen nähen. Ich habe das letzte Loch im Bündchen mit der Hand vernäht, weil ich finde, dass es schöner wird. Ansonsten einfach mit der Maschine noch einmal drüber nähen und fertig ist die Hose …SONY DSC

Sie wächst übrigens mit, denn die Manschetten kann man natürlich umschlagen oder eben auch nicht.

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Check:

Wer es gleichmäßiger haben will als hier bei meinem Prototyp, der sollte darauf Achten, dass die Ärmel gleichmäßig zusammengefaltet sind und die Ärmelnähte am Po symmetrisch sind.

 

 

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Stadtmama MADE it ::: Baby Pumphose

DIY, Nähen 12. Mai 2014

Und wieder eine Stadtmama Nähpremiere: Ich habe mich an meinem ersten tatsächlichen Kleidungsstück probiert, das nicht nur aus geraden Nähten besteht: Eine Baby Pumphose für unser ganz kleines Fräulein. Und ich muss gestehen: Es war einfacher, als ich dachte.

Obwohl: Ohne Hindernisse und Zwischenfälle ist es natürlich nicht abgelaufen. Aber das Ergebniss lässt sich halbwegs sehen, falls die Hose dann auch tatsächlich passt …

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Den Schnitt in Grösse 56/62 für diese Hose habe ich mir übrigens zum Probieren kostenlos von Lybstes heruntergeladen. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich aufgrund meiner Unkenntnisse im Umgang mit Schnitten versehentlich den Hosenteil doppelt so groß gemacht und am Ende dann einfach die Seiten abgeschnitten und noch einmal zusammengenäht habe. Kann sein, dass es optisch nun ein wenig anders aussieht als es sollte (also auf den Bildern von Lybstes). Außerdem hab ich mit dem Jerseystich meiner Nähmaschine (laut Anleitung) genäht und nicht mit Zick Zack. Zum Testen meiner Nähkünste habe ich das ganze auch gleich zum Upcycling-Projekt erhoben und ein altes Shirt aus meinem Kasten „geopfert“.

Empfehlung zur Anpassung

Für das Bauchbündchen habe ich mehr als die für normalen Jerseystoff empfohlenen zwei Zentimeter extra dazugenommen. Ich habe dazu eine Hose in Größe 62 vermessen und einfach die entsprechende Bündchenbreite verwendet. Damit ändern sich natürlich auch die am Schnitt gekennzeichneten „Knipse“.

Ansonsten bin ich mit dem Schnitt und der Erklärung dazu online sehr zufrieden. So eine Hose ist definitiv auch für Anfänger geeignet, wenn man wenigstens schon mal mit Jersey gearbeitet hat. Ich bin schon gespannt, ob die Hose dem kleinen Fräulein dann auch wirklich passen wird. Mal sehen, ob ich ihn dann auch für Oonas Größe verwenden werde.

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DIY-Loop ::: Stadtmama made it!

DIY, Nähen 28. Februar 2014

Stadtmama & der Jersey-Stoff: Zugegeben, in den letzten Tagen war so viel zu tun und ich wieder mal so verkühlt, dass ich etwas schreibfaul war… Gut Ausrede, was? Aber dafür habe ich mich am Abend in Halbtrance noch dazu überwunden, mich endlich einmal über meinen Jersey-Stoff und damit die Anleitung meiner Nähmaschine drüberzutrauen. Und siehe da: Alles viel einfacher als gedacht. Fazit: Loops sind ein total einfaches Projekt für NähanfängerInnen. Ich war danach so motiviert, dass ich auch gleich noch einen zweiten Kuschel-Loop für mich gemacht habe  … 😉

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Seit ich mich ein bisschen besser damit auskenne: Ich <3 Mamas alte Nähmaschine …

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Stoffsünden ::: Mama im Kaufrausch

DIY, Nähen 30. Januar 2014

Hach! Ja, ich habe es getan. Endlich bin ich einmal zu Lieblingsstücke gefahren und habe „gewühlt“. Dummerweise ist gerade auch noch Abverkauf – mein Untergang. Ich bin allerdings stolz auf mich: ich habe es sogar geschafft, den tollen Nikistoff für einen Kuschelschal wieder zurückzulegen…*räusper*… nachdem ich an den Stoffrestekörberln vorbei bin und mich gefragt habe, ob ich genug Bargeld eingesteckt habe…

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Endlich am „Stoff“-Ziel

Ich suche schon ewig nach tollen Stoffen, wie sie zum Beispiel Herzilein oder verschiedene Labels bei Daantje für ihre Sachen verwenden. Komolka hat zwar eine ganz passable Auswahl, aber eben nicht genau das, was ich suche. Und Müller taugt für meine Projekte nicht wirklich (auch wenn ich dort schon günstige und hübsche Stoffe für Polsterüberzüge, Tischdecken & Co gekauft habe). In Deutschland bestellen, wo es ja mehrere entsprechende Anbieter gibt, wäre zwar eine Alternative, aber letztlich ist der Versand recht teuer. Vor zwei Wochen kam dann DER Tipp: Lieblingsstücke auf der Prager Straße. Kennen sicher einige von euch, aber ich eben noch nicht. Und: Whow! Genau, was ich gesucht habe. Ich hab mal stundenlang online „gustiert“ und dann entschieden, ich brauche zuerst eine Liste meiner Projekte. Denn queerbeetein suchen ist zwar schön aber da ist kein Ende in Sicht.

Frühlingsprojekte

Hier also meine nächsten Projekte:

  • Wandutensilio für Oonas neues Zimmer
  • Kuscheliger Loop-Schal für Oona und für mich
  • Beanie für Oona (ich hätte auch gerne einen 😉 )
  • neuer Badezimmerteppich
  • neuer Klovorleger
  • Eine Sommertunika für Oona
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Oberseite unseres neuen Badezimmerteppichs

Und letztlich wurde es doch konfus …

Für den Badezimmerteppich und den Loop bin ich noch recht gezielt vorgegangen, da ich die Maße hatte und wusste, welchen Stoff ich möchte. Etwas konfuser war es dann beim Rest. „Gefällt mir und könnte passen“ – rein in den Korb. Und danach noch einmal aussortieren. Hin- und Herlaufen im Geschäft. Gott sei Dank ist es nicht so groß. Zwischendurch hat Oona noch Stoffe (und anderes Zeugs) angeschleppt. Ähm, ja. Ich habe natürlich alles wieder an seinen Platz gelegt. Der Dino-Stoff hat es ihr dann aber angetan. Nicht so meins, aber sie wollte ihn unbedingt. Wird vermutlich ein hübscher Loop-Schal.

Und der Rest? Ja, da findet sich schon etwas. Ich brauche für Oonas Utensilio Stoff für die Fächer. Für den Rückenteil kaufe ich Vorhangstoff bei IKEA – der scheint mir dafür perfekt. Und so wird es wenigstens schön bunt. Und Mama hat sich auch schon für einen Schal angemeldet. Mal sehen, ob wir dann im Partnerlook gehen (uns gefallen beiden die bunten Vögel auf schwarzem Hintergrund am besten). Und mal sehen, wann ich das alles machen werde … 😉 Ich hab ja auch noch ein oder zwei Jobs …

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Mutterstolz

Am Abend war ich ganz stolz das Fräulein Tochter. Sie war SO brav gestern Nachmittag. Bei der Hinfahrt gejausnet, im Stoffgeschäft nur ein bisschen Zeugs rumgeschleppt und überall herumgekrabbelt, aber kein Theater, weil ihr langweilig ist. Als wir beim Zuschneiden warten mussten, haben wir gemeinsam inspiziert, welche Tiere wir auf den Stoffen in Augenhöhe alle finden können. Am Nachhauseweg war sie dann sehr abgelenkt, weil die Bim schon recht voll wurde. Dafür gab es dann noch im Dunkeln einen – eigentlich mamaunfreiwilligen – Abstecher zum Spielplatz. Mir wurde ein bisschen eisig, aber Oona fand es toll. Was Kinder bei Minusgraden an Sandkisten finden wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Sogar der Sand war gefroren …

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Einen Schal für die Mama, einen für die Oma, …

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Mit Elan wieder zurück

DIY, Nähen 23. Januar 2014

Ja, so kann es gehen. Schwanger sein, krank werden und dann gleich drei Monate krank bleiben. Leider ist mir genau das nach meinem ersten Blogeintrag im Oktober passiert und meine Motivation war im Keller. Beziehungsweise erschien mir in den kleinen Pausen zwischen Aufstehen, Oona in den Kindergarten bringen und wieder Abholen Schlafen und ein bisschen Arbeit irgendwie immer erstrebenswerter und wichtiger als Schreiben. …

Auf die Plätze, fertig, …

… jetzt geht’s los. Seit es mir besser geht, habe ich einige geplante Projekte abgearbeitet und freu mich schon darauf, sie herzuzeigen. Abgesehen davon hat mir das Christkind ein paar tolle Nähbücher mit vieeeeelen neuen Ideen gebracht und es ist ja auch ein neues Baby unterwegs – das schreit geradezu nach neuen Projekten …

Baby Krabbeldecke

SONY DSCZuerst aber möchte ich euch, wie versprochen, die hübsche Quilt-Decke zeigen, die ich der kleinen Schwester meines Patenkindes genäht habe. Da es bei uns ja gerade wieder frostig wird, passt sie auch perfekt zur Jahreszeit. Die Idee & Anleitung dazu habe ich übrigens hier gefunden. Leider habe ich mir mitten im Sommer eigebildet, ich muss SOFORT den Stoff für die Decke kaufen, weshalb so süße Blümchenstoffe aus Flanell, wie in der Vorlage zu sehen, nicht zu bekommen waren. Letztlich war ich aber mit dem Farbmix vom Komolka auch ganz zufrieden und bin sehr stolz auf das Ergebnis – immerhin mein Erstlingswerk …

 

SONY DSCHier noch einmal meine Decke inklusive einer Ansicht der „Rückseite“. Wobei das relativ ist, denn natürlich sind beide Seiten die Vorderseite, ganz wie es einem (oder dem Baby) beliebt. Ich LIEBE einfach die Fransen. Übrigens habe ich dreilagig gequiltet. Da mein Flanell recht dick war, ist die Decke kuschelig warm und auch recht schwer geworden. Für die Umrandung („Binding“) habe ich dann ebenfalls Flanell verwendet, allerdings etwas dünneren.

 Mein allererstes „Binding“

Und so (Bild unten) sieht meine Umrandung (the „Binding“) aus. Ich habe sie auf einer Seite mit der Maschine und auf der anderen Seite händisch angenäht (ja, puh – das war wirklich Arbeit …). ABER: Da ich auch damit keine Übung habe und befürchten musste, dass ich es nicht schaffe, das Band halbwegs gleichmäßig anzunähen, ist es so sicher schöner geworden. Eine sehr gute Video-Anleitung zum Thema habe ich auf Youtube gefunden. Die Ecken sind nämlich, egal ob man es vollständig oder nur teils mit der Nähmaschine näht, etwas trickreich.

Rechts noch einmal  meine heißgeliebten Fransen…. Hach – ich glaube, ich brauche so einen Bettüberwurf …

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Fun Fact: Da ich so etwas großes und „aufwändiges“ wie eine Quiltdecke nun wirklich noch nie genäht habe, habe ich mir davor kaum den Kopf zerbrochen, wie groß dieses Ding wohl sein wird … und ziemliche Augen gemacht, als es fertig war. Es sind übrigens ca. 120 cm * 100 cm. Das hat sich letztlich aus den Stoffen ergeben und hat für mich auch so gepasst. Im Nachhinein würde ich so ein Projekt als erstes Nähobjekt eher nicht empfehlen. Ohne Übung braucht man einfach sehr lange und auch das Zuschneiden ist ohne wirklich passendes Zubehört mühsam ( ja, ich habe mir gleich danach mehr Zubehör zugelegt …)

In den nächsten Tagen kommt viel neues – versprochen! 😉

 

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