Und wieder eine Stadtmama Nähpremiere: Ich habe mich an meinem ersten tatsächlichen Kleidungsstück probiert, das nicht nur aus geraden Nähten besteht: Eine Baby Pumphose für unser ganz kleines Fräulein. Und ich muss gestehen: Es war einfacher, als ich dachte.

Obwohl: Ohne Hindernisse und Zwischenfälle ist es natürlich nicht abgelaufen. Aber das Ergebniss lässt sich halbwegs sehen, falls die Hose dann auch tatsächlich passt …

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Den Schnitt in Grösse 56/62 für diese Hose habe ich mir übrigens zum Probieren kostenlos von Lybstes heruntergeladen. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich aufgrund meiner Unkenntnisse im Umgang mit Schnitten versehentlich den Hosenteil doppelt so groß gemacht und am Ende dann einfach die Seiten abgeschnitten und noch einmal zusammengenäht habe. Kann sein, dass es optisch nun ein wenig anders aussieht als es sollte (also auf den Bildern von Lybstes). Außerdem hab ich mit dem Jerseystich meiner Nähmaschine (laut Anleitung) genäht und nicht mit Zick Zack. Zum Testen meiner Nähkünste habe ich das ganze auch gleich zum Upcycling-Projekt erhoben und ein altes Shirt aus meinem Kasten „geopfert“.

Empfehlung zur Anpassung

Für das Bauchbündchen habe ich mehr als die für normalen Jerseystoff empfohlenen zwei Zentimeter extra dazugenommen. Ich habe dazu eine Hose in Größe 62 vermessen und einfach die entsprechende Bündchenbreite verwendet. Damit ändern sich natürlich auch die am Schnitt gekennzeichneten „Knipse“.

Ansonsten bin ich mit dem Schnitt und der Erklärung dazu online sehr zufrieden. So eine Hose ist definitiv auch für Anfänger geeignet, wenn man wenigstens schon mal mit Jersey gearbeitet hat. Ich bin schon gespannt, ob die Hose dem kleinen Fräulein dann auch wirklich passen wird. Mal sehen, ob ich ihn dann auch für Oonas Größe verwenden werde.

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