Dieser Moment in jeder Schwangerschaft, wenn man sich weder hübsch noch sexy fühlt. Wenn man im Schrank verzweifelt nach passenden Klamotten sucht. Alles ist zu kurz, zu eng oder dem Feeling nach „bäh!“. Das ist der Moment, in dem Komplimente wirklich Gutes tun können für das weibliche Ego. Und wenn sie dann noch vom Fräulein Tochter kommen und zusätzlich erheitetn: umso besser …

Unser kleiner Papagei …

Jedes Kind verkleidet sich gerne, so auch unser Fräulein Tochter. Bunt leuchtende Halsketten und Spangerln sind gerade besonders „IN“. Vor dem Spiegel heißt es dann oft „Oona hübsch!“ Nein, das hat noch nicht viel mit kindlicher Eitelkeit zu tun, sondern eher mit Nachplappern. Denn wir amüsierten Eltern sagen dann voller Überzeugung zu unserem sich stolz mit diverser Kleidung und Ketten umwickelten Sprössling: „Bist du aber hübsch!“

Warum das erwähnenswert ist? Erstens: Es ist unglaublich süß, wenn sie das macht. Zweitens: Vor ein paar Tagen steht Mama abends vor dem Spiegel. In völliger Verzweiflung, es findet sich nämlich einfach kein passendes Oberteil für’s Theater. In einem fühlt man sich zu dick, im nächsten zu wasauchimmer, das übernächste ist viiiiiiiel zu weit oder einfach nur zu sommerlich. Da kommt Oona „verkleidet“ ins Bad, schaut mich an und sagt voller Überzeugung: „Mama ist auch hübsch!“ Und lächelt. Hach … das ging runter wie Butter! Und das Oberteil habe ich dann gleich angelassen …

Fazit: Mein erster Schwangerschaftsselfie

Um den Zeitpunkt zu dokumentieren, ab dem ich mich wie ein Walfisch gefühlt habe, hier mein allererster Schwangerschaftsselfie vom Tag danach. SWS 32 und rund 7 Kilo plus. Ich weiß, das hört sich nicht viel an, aber jede Schwangere wird bestätigen können: Es macht irgendwann während der Schwangerschaft keinen Unterschied mehr, ob man 7 oder 15 Kilo zunimmt. Es ist einfach zu viel gegenüber dem, was man sonst so zu schleppen hatte.

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Mein allererster Schwangerschaftsselfie …

 

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