Es gibt Tipps, von denen hätte ich mich gefreut, hätte sie mir schon jemand vor der ersten Schwangerschaft verraten. Wirklich gute Tricks, mit denen man sich die Schwangerschaft einfach erleichtern kann. Wenn man sie kennt … da ich für meine Tipps zum Thema Schwanger im Sommer so gutes Feedback erhielt, habe ich noch eine kleine Liste mit Mama Hacks in der Schwangerschaft zusammengestellt.

Ich hoffe, bei dir kommt der Beitrag rechtzeitig vor oder während der ersten Schwangerschaft daher. Ich hätte mich auf jeden Fall über viele Tipps schon 2012 gefreut. Vieles habe ich sogar erst beim dritten Dickbauch gelernt, denn gerade wenn man eine der ersten im Freundeskreis ist, die Nachwuchs erwartet, machen sich gute Tipps abseits von „Wenn es ein Spitzbauch ist, wird es ein Bub …“ rar.

Tipps gegen schwangerscahftsübelkeit

TOP: das Stillkissen

Kaufe dir ein Still-Kissen. So früh wie möglich. Ich habe es so gut wie alle drei Schwangerschaften fast die ganze Zeit über als Seitenschläferkissen benutzt und der Unterschied ist vor allem bei größer werdendem Bauch in Sachen Schlafqualität unglaublich!

PS: für die Zeit mit Baby macht es Sinn, einen Ersatzbezug für das Kissen zu haben. Bei Nummer zwei musste ich den Bezug regelmäßig waschen.

Wundermittel Zitrone (und Ingwer)

Erstens: um vor allem zur wärmeren Jahreszeit meinen Flüssigkeitshaushalt auszugleichen, habe ich gleich in der Früh ein Glas Soda-Zitrone oder einfach nur Wasser mit Zitronensaft getrunken. So startet man gleich viel besser in den Tag. Im ersten Trimester hat mir Zitrone auch sehr bei Übelkeit geholfen – allein der Duft hilft bereits ein wenig. Super war hier auch ein Ingwer-Zitrone-Tee (auch Ingwer hilft gegen Übelkeit!), im Sommer bietet sich Ingwer-Zitrone Infusion an. Aber Achtung: Ingwer kann in größeren Mengen in der späteren Schwangerschaft wehenauslösend wirken 😉

Mandeln gegen Sodbrennen

Tipp einer Freundin: Mandeln helfen gegen Sodbrennen. Leider ein Übel, dass mich vor allem gegen Ende der ersten und zweiten Schwangerschaft geplagt hat. Sehr fieses und vor allem dann, wenn ich auf der Couch gelegen bin. Hier helfen (wirklich!) Mandeln. Nimm sie in den Mund und zerkaue sie langsam und lange. Erst dann schlucken.

Tragetuch als „Bauchstütze“

Kauf dir dein Tragetuch schon, bevor das Baby da ist. Mit einem Tragetuch kann man nämlich auch bereits vor der Geburt viel anfangen – zum Beispiel den Bauch stützen und den Rücken, wenn er schmerzt. Fragt am besten die Trageberaterin eures Vertrauens. Mehr dazu verrate ich euch im Herbst in meinem Trage-Spezial.

Wasser-Refill

Selbst wenn du vor der Schwangerschaft keine hattest – spätestens jetzt solltest du immer eine Wasserflasche in der Handtasche haben. Erstens hast du sicher viel mehr Durst als ohne Babybauch, zweitens hilft viel Trinken auch im Notfall schnell, wenn dein Blutdruck plötzlich stark sinkt und drittens vergisst du so nicht auf’s Trinken. Stellt dir vielleicht auch gleich eine Flasche zusätzlich auf den Schreibtisch. Trinken ist in der Schwangerschaft noch wichtiger als sonst! 3 Liter am Tag dürfen es schon sein je nach Wetterlage/Temperatur.

Magnesium-Refill

Ich bin kein Fan von Nahrungsergänzungsmitteln und versuche es meistens zuerst auf natürlichem Weg. An den Magnesium-Ergänzungsmitteln bin ich leider trotzdem nie vorbei gekommen, vor allem weil ich Sport gemacht habe und meine Muskeln es einfach gebraucht haben. Die Alternative waren wirklich fiese Muskelkrämpfe in den Wadeln und an den inneren Oberschenkeln – AUTSCH! Wer es trotzdem ganz ohne Zusätze probieren möchte, sollte seinen Bananenvorrat aufstocken. Bananen enthalten sehr viel Magnesium – außerdem machen sie ordentlich satt, wie ich finde. Ich habe vor allem zu Beginn der Schwangerschaft sehr, sehr viele Bananen gegessen. Euer Körper sagt euch meistens sowieso, was gut für ihn ist. Meiner hat laut geschrien:“Gib mir Bananen!!!!!!!“ Jetzt, wo es so heiß ist schreit er:“ MELONE!“

Stützstrümpfe

Ok, ich mag sie nicht. Ich hatte auch keine, hatte aber auch nie so wirklich arg geschwollene Beine oder schwangerschaftsbedingte Krampfadern. In beiden Fällen machen Stützstrümpfe aber Sinn, auch wenn sie nicht so fesch sind. Spätestens wenn dein Arzt sie dir verschreibt, solltest du sie dir auch wirklich besorgen!

Gutes Schuhwerk

In der Schwangerschaft wollte ich vor allem eines: praktische Schuhe. Schuhe, in die man einfach so und ohne Binden reinschlüpfen kann. Flache Pumps, Zehensandalen oder anderes Schuhwerk, das ohne Schuhriemen auskommt. Mit wachsendem Bauch wird das Zubinden sowieso immer schwieriger und ist das Baby mal da, zahlt es sich ebenso aus – dann hat man nämlich beide Hände frei. Schuhe, die ich übrigens nicht empfehle, auch wenn sie praktisch anmuten: Flip Flops. Mangels nicht vorhandenem Fußbett kannst du deinem vermutlich sowieso schon bedienten Rücken eigentlich kaum Schlimmeres antun. Außerdem bekommst du in der Schwangerschaft weichere und teils unkontrolliert dehnbarere Bänder, die Muskulatur wird ein bisschen nachlässig, manche (ich inklusive) knicken am Knöchel leichter um. Gute Schuhwerk beugt dem vor und schützt ein bisschen vor Stürzen, die mangels ordentlicher Fußbekleidung entstehen können.

Wundermittel Pfefferminzöl

In meinem Beitrag zur Sommer- Schwangerschaft erwähne ich es auch: Pfefferminz Öl wirkt Wunder! Es wirkt abschwellend auf die Beine und kühlend an Handgelenken und im Nacken.

Gummiband am Hosenknopf

Hört sich komisch an? Den Tipp hab auch ich von einer anderen Mama bekommen, und als es im Juni heiß wurde und ich keine kurzen Umstandshosen hatte, hab ich es dann auch ausprobiert. Klappt perfekt. Langes Shirt drüber und ihr könnt eure normalen Hosen bis ins 9. Monat tragen … So geht’s: ganz einfach eigentlich – an den Knopflöchern deiner Hosen ein stabiles Gummiband befestigen (Haarband z.B.) und damit den Knopf der Hose zumachen. Shirt drüber und keiner sieht es mehr …

Noch mehr brauchbare Tipps & Hacks für deine Schwangerschaft im Sommer (aber nicht nur!) gibt es in den Life Hacks für deine Sommer-Schwangerschaft.

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