Ein weiser Mensch hat kürzlich geschrieben, wenn sich etwas richtig anfühlt, dann ist es meist auch richtig. Fühlt sich dein Weg falsch an, dann ist er es das vermutlich auch. Ein schwieriger Prozeß, dahin zu kommen, denn auch das richtige Bauchgefühl will gelernt sein. Aber egal wie, #mamasrocken das Familienleben. Jeden Tag. Danke sagt aber selten jemand, denn wir gehören zu oft zum selbstverständlichen Inventar.

Diese Blogparade ist aus einem Bauchgefühl heraus entstanden. Zuletzt habe ich immer mehr darüber nachgedacht, wie ich euch meinen Weg zu mehr Achtsamkeit näher bringen kann. Nein, ich bin nicht kürzlich abgehoben und lebe in anderen Sphären. Ich glaube, die Beschäftigung mit diesem Themas kommt von ganz alleine, wenn man genug hat vom schnellen Lauf der Dinge, vom Hamsterrad, das sich Leben schimpft. Das Verlangen nach langsamerem und bedachteren Voranschreiten wird mehr, bis es aufschreit und dir ein Bein stellt, damit du es nicht übersiehst. Multitasking tut uns nur selten Gutes, weil es uns Zwingt, die Dinge nur mit halber Aufmerksamkeit zu erledigen. Egal, wie gut wir es können, aber wir sind bei kaum etwas hundertprozentig bei der Sache. Oft nicht einmal bei unseren Kindern.

Mein Bauchgefühl sagte mir also, ich möchte euch auch davon erzählen, wie es mir damit geht. Schöne Dinge will man immer weitergeben und teilen. Ich bin ja dafür, auf sein Bauchgefühl zu hören. Allerdings ist gerade unser Bauchgefühl etwas, das noch durch unsere eigene Erziehung, Kindheit und Beziehung zu unseren Vertrauenspersonen und Eltern stark geprägt ist. Bei mir war es immer so ein bisschen das Streben, dass aus mir im klassischen Sinne etwas wird … und jetzt bin ich ganz unklassisch selbständig in einem Beruf, der sich gerade erst selbst definiert. Um auf den Impuls das zu tun zu hören hat mein Bauchgefühl ein paar Kämpfe ausgefochten.

Wir können also vor allem zu Beginn unserer Reise in Richtung mehr Achtsamkeit nicht immer hundertprozentig auf unser Bauchgefühl verlassen.

mamas rocken Achtsamkeit

Seit ich Mama bin, habe ich diese beiden Gefühle (richtig/falsch) viel deutlicher als je zuvor und trotzdem war es ein langer Weg, sie tatsächlich zu erkennen und sie richtig zu interpretieren. Sich selbst auf die Schulter zu klopfen fällt Müttern schwer, weil es zu viele Meinungen gibt, die von außen auf uns hereinprasseln. Gefragt und ungefragt, positiv oder negativ, fundiert oder auch nicht, aber meistens lautstark und eindringlich. Jetzt mal ganz ehrlich, wie viel ungefragte Meinung anderer bekommen wir, wie viel brauchen wir und wie viel ist davon überhaupt anwendbar für uns? Man wird nicht als Mama geboren, man wächst in diese Rolle hinein. Das finde ich ganz wichtig, denn man lernt täglich dazu. Von seinen Kindern, vom Partner und auch aus den eigenen Reaktionen und Aktionen.

Außerdem ist der Job „Mutter“ leider einer, der als solcher (noch) nicht wirklich Anerkennung findet. Immer mehr, aber noch immer nicht ausreichend. Fehlende Anerkennung trägt zusätzlich seinen Teil dazu bei, dass wir und nicht genug fühlen und gerade dann wenn wir etwas wirklich gut machen uns selbst nicht anerkennen lassen, dass wir gut sind in unserem Job.

Mittlerweile bin ich (hoffentlich) nach sehr viel Selbstreflexion so weit zu sagen, was ich gut gemacht habe und versuche auch regelmäßig zu reflektieren, woran ich noch arbeiten möchte. Ich will mir selbst mit dieser „Blogparade“ zu jedem Monatsende „DANKE“ sagen und mich daran erinnern, etwas achtsamer mit mir uns meinen Ressourcen umzugehen (weil ich das immer noch ganz oft vergesse). „Danke, das hast du gut gemacht“. Und weil ich glaube, auch du kannst dieses Lob an dich selbst sicher gut gebrauchen, möchte ich dich einladen, meine Fragen für dich zu beantworten. Wer selbst bloggt, auch gerne am eigenen Blog. Bitte poste deinen Link dann einfach unter meinem Beitrag in die Kommentare, ich werde ihn im nächsten Beitrag Ende Jänner verlinken.

mamas rocken achtsamkeit

Diesen Monat habe ich gerockt, weil …

Achtung, #selbsterkenntnis

Der Dezember ist stressig, das wissen wir alle. Advent, Weihnachten, noch ganz viele Termine, bevor das Jahr zu Ende geht. Es liegt in unserer Hand, Entspannung zu finden und wiederum nicht. Wir können es aber definitiv beeinflussen. Ich habe unendlich viel um die Ohren gehabt, eine Blogger-Konferenz organisiert (gucken, wer mag: BLOG.LAUT 2018 in Wien), fragt mich nicht wie auch noch alles halbwegs auf die Reihe bekommen und trotzdem war alles halbwegs entspannt. Ich war genau gar nicht in Weihnachtsstimmung (brauch ich ja auch nicht zur Entspannung …) aber es war trotzdem wunderbar. Wie geht das? Ich hab es locker genommen. Es muß nicht alles … es kann. Die Welt geht nicht unter. Ich habe gerockt, weil ich meine Familie, meine Arbeit und das Fest zwar ernst aber nicht todernst genommen habe. Yeah! Eine sehr geschätzte Ex-Arbeitskollegin hat einmal zu mir gesagt: Die Welt dreht sich weiter. Es hängen keine Leben davon ab. Wir wollen und sollen es gut machen, aber nicht um jeden erdenklichen Preis. Und sie hatte recht.

Darauf bin ich richtig stolz (und bekomm ich einen Orden)

Ich bin natürlich auf meine Kinder stolz 😉 Aber hier geht es ja mal um mich. Ich bin sehr stolz auf mich, dass hier alle glücklich sind. Müde oder nicht, das tut jetzt nichts zur Sache und ist mit Baby ganz natürlich, denke ich. Ich bin stolz auf mich, weil ich in Sachen Vereinbarkeit jetzt gelassener bin als früher. Es muß nicht immer alles, das musste ich erst lernen. Der Kongress „Ökologie der Kindheit“ mit den wunderbaren Vorträgen von Katja Saalfrank, Arno und Andre Stern und einigen anderen (dazu schreib ich euch im neuen Jahr noch etwas, versprochen!) hat einiges dazu beigetragen.

Das nehme ich mit, daran möchte ich arbeiten

Ich setzte hier gleich an. Ich schaffe es leider immer noch nicht, mal wirklich nichts oder etwas für mich zu tun. Am achtsameren Umgang mit meinen Energieressourcen muß ich tatsächlich noch viel arbeiten. Steht quasi auf meiner Liste 2018. Ich wusle jede Minute am Tag herum und finde neue Arbeit sobald mein Hintern die Couch berührt. Denn irgendwas ist immer. Sei es die Wäsche, herumstehende Gläser, ein Artikel, eine Mail, ein Geburtstagsgeschenk. ein Kind weint oder was auch immer. Gerade mal ein bisschen Netflix am Abend, mehr ist nicht. Das möchte ich wieder ändern. Ein Buch am Nachmittag lesen … yeah! Mit den Zehen entspannt Samba tanzen und dazu Summen während ich Kaffee trinke.: check. Einfach nur Musik hören ohne eine Choreo dazu zu machen (weil ist gleich doppelt gemoppelt und die Zeit effizient genutzt): YES!

Punkt zwei ist dann ein eher trockener: meine Buchhaltung: es ist mir echt ein Anliegen, dass ich es mal schaffe, die nicht so spät zu machen. Ganz furchtbar. Wichtiger Punkt.

Dafür bin ich sehr dankbar diesen Monat

Weihnachten war wirklich wunderbar entspannt und ich möchte vor allem eines von der positiven Seite sehen: auch wenn eine Urlioma dieses Weihnachten leider nicht mehr mit uns feiern konnte, unsere zweite Ulri war da und das finde ich schön – für uns aber vor allem für sie. Denn seien wir uns mal ehrlich: mit 105 weiß man vermutlich, dass die eigene Zeit auf Erden endlich ist. Schön also, wenn man Familie hat, mit der man sie verbringen kann und vielen Dank an das Personal vom Fahrtendienst, der Menschen im Rollstuhl auch zu Weihnachten von A nach B bringt (auch das ist nicht selbstverständlich, finde ich!)

Gegen Ende des Jahres wird man in vielen Dingen nachdenklich und ich habe auch viel über die Arbeit und die Selbständigkeit nachgedacht. Ich bin sehr dankbar, das ich ein so wunderbares Netzwerk an Freunden und Kolleginnen habe. Damit meine ich sowohl meine Freundinnen abseits des Bloggens als auch jene, die sowohl als Freundinnen als auch professionell immer ein offenes Ohr haben und mit denen sich super Projekte wuppen lassen. Vielen Dank Anja, Ulli und Birgit und Daniela! Den besten Kaffee in gemütlichem Ambiente gibt es bei Michi und liebe Stephanie, ich bin so glücklich, dass wir uns letztes Jahr im Herbst kennen gelernt haben!;) Ich freue mich auf 2018. Es wird ein fantastisches Jahr!

mamas rocken

Foto: Stephanie Rimoux Lifestyle Photography

Das habe ich mir diesen Monat gegönnt

Huch, ok. Das gehört zu: daran muß ich noch arbeiten Aber ich habe bestern immerhin ein paar Seiten in meinem neuen Buch gelesen, das unter dem Christbaum lag. Das werde ich nun öfter tun, versprochen. Um mich daran zu erinnern, schreibe ich ja nun monatlich alles auf 😉

Monatliche Blogparade – MITMACHEN!

Ich finde, wir sollten uns regelmäßig auf die Schulter klopfen für das, was wir täglich leisten. Wir vergessen es nämlich selbst allzu gerne und wenn wir es uns nicht sagen, wer tut es sonst? Wir vergessen auch gerne, uns überhaupot selbst ein wenig Zeit zu widmen. Auch daran darfst du dich ruhig erinnern. Mach deshalb gerne mit bei meiner Blogparade und poste deinen Beitrag gerne unten in die Kommentare. Ich werde ihn in meinem #mamasrocken Beitrag zum nächsten Monat verlinken. <3 Ich freu mich!

Einstweilen kann ich nur sagen Mama, du rockst das! Du machst das gut!

Sei Stolz auf dich, Klopf dir auf die Schulter. Sei Achtsamer im Umgang mit dir selbst. 2018 wird ein gutes Jahr. Eines für dich! Du verdienst es, ein wenig achtsmer mit deinen Ressourcen umzugehen. Mach mit bei meiner Blogparade! #achtsamkeit #mamablog #familienblogs_at #familienblogs_de #familienblog #mindfulness #mamasrocken #Mamablog

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