Kennt ihr das? Bei mir stapelt sich die Baby- und Kinderklamotten nach zwei Mädchen. Ich habe schon viele Teile davon gespendet oder an Freunde weiter gegeben und trotzdem ist es immer noch so viel. Zeit, ein paar weitere Sachen gehen zu lassen. Zeit für einen Kindersachenflohmarkt Survival Guide. Gut geplant läuft so ein Flohmarktbesuch nämlich viel glatter …

Stadtmama Wochenende Flohmarkt

Am Kindersachenflohmarkt einkaufen

  • Egal ob ihr am Flohmarkt kaufen wollt oder verkaufen: stürzt euch niemals unvorbereitet ins Geschehen. Wer sich nicht vorher überlegt, was er braucht, wird einfach zu viel kaufen. Glaubt mir.
  • Deshalb: Macht vorab am besten eine Liste, was im Schrank noch fehlt.
  • Sackerl mitnehmen, die ihr an die Schulter hängen könnt. Oder gleich einen Rucksack. Oft haben Verkäufer Sackerl, aber Stoffsackerl & Co sind einfach nachhaltiger.
  • Lasst eure Kinder zu Hause, sofern das möglich ist. Dann habt ihr mehr Ruhe beim Shoppen. Oft sind Indoor-Flohmärkte auch so eng gestellt, dass man mit Kinderwagen kaum oder gar nicht durchkommt. Trage(tuch) mitnehmen zahlt sich aus, falls die Kids doch mit müssen.
  • Überlegt euch, was ihr für die Sachen zahlen wollt und versucht zu verhandeln, wenn euch der Preis zu hoch scheint. Oft kann man sich in der Mitte treffen.
  • Schaut euch die Sachen genau an, bevor ihr kauft. Indoor ist das Licht manchmal schlecht und man erkennt nicht, ob die Kleidung wirklich in Ordnung ist. Flecken usw. kann der Verkäufer auch mal übersehen (ohne böse Absicht – das ist mir auch schon passiert).
  • Nehmt Kleingeld mit. Bei einem Einkauf von drei Euro mit einem Fünfziger zu bezahlen ist nicht fair den Verkäufern gegenüber.

Am Kindersachenflohmarkt verkaufen: Alles muss raus!

Verkauft ihr, solltet ihr euch vorher überlegen, was ihr ungefähr für eure Sachen haben wollt. Das geht schneller und ihr habt beim Verhandeln mehr Spielraum.

Käufer mögen es übersichtlich. Sortiert eure Sachen am besten nach Größe und Geschlecht vor. Entweder direkt in Kisten zum Wühlen oder schön sortiert am Tisch, wenn der Platz ausreicht. Ich klebe am besten die Kleidergröße vorne auf die Kiste oder an den Tisch.

Eine Kleiderstange hilft, schöne Teile oder Kleider & Jacken zu präsentieren. Dort könnt ihr auch immer wieder nachhängen. Kleiderbügel nicht vergessen!

Der perfekte Flohmarkt-Tisch (wenn ist diesen selbst mitbringen müsst): ein Tapetzierertisch. Super leicht zu transportieren und drei Meter breit. Da geht viel drauf. Sieht hübsch aus, wenn ihr ein Tischtuch drüber legt.

Denkt an ausreichend Wechselgeld, vor allem Münzen. Mit Wechselgeld auf hundert Euro bin ich perfekt ausgekommen.

Klingt viel, aber gönnt euch mindestens eine Stunde für den Aufbau eures Standes. Ihr werdet es brauchen.

Preisgestaltung: Es ist ein Flohmarkt, da darf verhandelt werden. Setzt eure Preise ruhig einen Euro höher an, wenn ihr verhandeln wollt. Wenn euch der Preis zu niedrig ist, könnt ihr das ruhig sagen. Ihr wollt die Sachen zwar los werden, aber nicht verschenken. Schließlich zahlt ihr ja auch Standgebühr.

Bei einem Outdoor-Flohmarkt gibt es ein paar nützliche Dinge, die man dabei haben sollte/könnte: Plastikfolie (falls es zu regnen beginnt) oder gleich einen Pavillon (nützlich bei Regen oder zu viel Sonne).

Außerdem: Malertape und Tixo zum Festkleben der Schilder, dicker Filzstift zum Nachbeschriften, Kaffee, Trinkflasche, Sackerl für Käufer.

Ich habe für euch einen kleinen Flohmarktkalender zusammen gestellt mit vielen meiner Lieblingsflohmärkte (und die meiner Schwägerin – danke fafür!). Warum ich es sinnvol finde, Second Hand zu kaufen könnt ihr hier nachlesen. Wenn ihr einen Flohmarkt kennt/wisst, bitte gerne Mail an judith(ät)stadtmama und ich trage ihn noch ein.

Dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Ich wünsche euch viel Spass beim Flohmarkten!

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