Eigentlich keine neue Information & Köche sowie Hobbyköche wissen es längst: Holz überholt Kunststoff und Metall in Sachen Hygiene um Meilen. Auch fr Kinder gilt deshalb: Holzspielzeug ist aus dieversen Gründen um ein vielfaches hygienischer als soclhes aus Plastik.

Ich verwende eigentlich immer schon Holzbretter in der Küche. Einmal hatte ich ein Kunststoffbrett. Ich habe es sofort wieder weggegeben, nachdem ich erfahren habe, wie gut Bakterien auf Kunststoff überleben. Egal wie gut man zu Putzen glaubt. Da ist es prompt wieder rausgeflogen. Ich habe aber nie darüber nachgedacht, dass das gleiche auch für Spielzeug gilt.

Holzspielzeug

Prinzipiell habe ich bisher schon immer schon aus haptischen Gründen und rein intuitiv Holzspielzeug SPielzeug aus Plastik vorgezogen. Es fühlt sich besser an, riecht besser und Holz ist eben einfach ein Naturmaterial. Außerdem bringen viele Spielzeuge aus Plastik ein nerviges Gedüdel mit sich, das Kinder lieben, Eltern aber hassen.

Warum ist Holzspielzeug besser?

  • Die antibakteriellen Eigenschaften von Holz sind beachtenswert. Auch, wenn noch nicht ganz geklärt ist, wie des funktioniert. Tests haben ergeben, dass schon nach zwei Stunden 99,9% der Bakterien auf Holz abgestorben sind. Bei Kunststoff dagegen lassen sich noch nach mehreren Stunden Bakterienspuren nachweisen. Wen es ausführlicher interessiert, der sollte hier reinschauen.
  • Holz ist generell auch schadstofffreier als andere Materialien. Eine Untersuchung der deutschen Stiftung Warentest hat ergeben, dass 80 Prozent der damals getesteten Spielsachen aus Kunsstoff für Kinder unter drei Jahren mittelmäßig bis stark schadstoffbelastet sind (Nickel, Formaldehyd, Pthalate, PAK, Schwermetalle, …) 80 PROZENT! Überlegt mal, was ihr zu Hause so rumliegen habt an Plastikspielzeug …
  • Holzspielzeug ist meist viel langlebiger und auch noch kleinere Geschwister werden ihre Freude daran haben. Wer den oft verhältnismäßig hohen Preis scheut, kann sich also getrost am Gebrauchtmarkt umschauen. Das ist letztlich auch aufgrund der antibaktieriellen Wirkung kein Problem …
  • Ein Großteil des Spielzeugs, auch jenes großer und  hochpreisigerer Hersteller, wird in China produziert. Es ist für Eltern natürlich auch immer eine Preisfrage, aber man braucht ja eigentlich nicht so viel Spielzeug. Warum also nicht zum Beispiel lokale Produkte kaufen? Bei Nahrungsmittel gibt es in diesem Punk bereits eine starken Sinneswandel. Ebenso in der Bekleidungsindustrie, wo es auch bereits diverse Zertifikate gibt, die Produkte als fair produziert und schadstoffrei ausweisen. Im Kinderzimmer sind wir davon aber leider noch weit entfernt. Immerhin: wer sich doch für internationale Produkte entscheidet, sollte auf verschiedene Prüfzeichen für Kinderspielzeug achten.

Wie viel Spielzeug braucht ein Kind?

Eine gute Frage. Viel weniger, als wir denken auf jeden Fall. Viel weniger, als wir rumliegen haben. Kinder brauchen keine 100 Blechautos und noch eine Plastikgarage dazu. Zwei oder vielleicht fünf machen sie genauso glücklich. Und dazu eine Garage aus Pappkarton.

Ich möchte übrigens niemandem das Spielzeug – egal welcher Art – ausreden. Wir haben ja selbst sehr viel Spielzeug. Mehr als wir brauchen. Auch aus Plastik. Angefangen beim Lego bis hin zur Babypuppe. Aber vielleicht denkt ihr beim Kauf des nächsten Plastikteils einfach noch mal darüber nach, ob ihr es wirklich braucht. Mit Spielzeug verhält es sich – wenigstens bei uns – nämlich so: es schleicht sich klammheimlich ein und wird immer mehr, obwohl ich selten bis nie welches kaufe. Ich versuche es im Prinzip genauso heimlich wieder zu reduzieren. Mit mäßigem Erfolg. Aber ich bin dran.

Holzspielzeug

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