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Erziehung

konsequent sein

Erziehung verlangt Konsequenz (?) | Wie viel Konsequenz brauchen Kinder und tanzen sie mir auf der Nase herum, wenn ich nicht permanent konsequent bin?

Expertinnen, mutterschaft 5. Juli 2017

„Konsequenz ist so wichtig in der Erziehung!“ Na, schon mal gehört? Oder:“Wenn du nicht konsequent bist, dann tanzen sie dir irgendwann mal auf der Nase rum …“ Offenbar ist Konsequenz einer der Grundwerte der Erziehung, der Eltern erfolgreich eingeimpft wird. Konsequenz und damit auch Konsequenzen. Aber was, wenn man nicht immer konsequent ist oder überhaupt nicht (im Sinne des allgemeinen Verständnisses)?

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Kinder trösten

Ein Indianer kennt keinen Schmerz!(?) Blödsinn! | Weshalb unsere Kinder nicht zu Weicheiern werden, wenn wir sie trösten statt Schmerzen herunterzuspielen

Kooperationen, mutterschaft 18. Juni 2017

Für alle, die sich fragen, woher einer der dümmsten Sprüche unserer Kindheit kommt: Karl May sei Dank! Er beschreibt in seinen Büchern fälschlicherweise, Indianer würden keinen Schmerz kennen und impliziert damit indirekt, dass sie auch keinen Schmerz empfinden. Dieser Spruch hat mehrere Generationen Eltern beeinflusst und Kinder zu Weicheiern degradiert, die einfach nur das getan haben, was für Erwachsene selbstverständlich sein sollte: verbalisieren, wenn ihnen etwas weh tut.

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Kinder Rituale

Warum Kinder Rituale brauchen | So kannst du dein Kind unterstützen und stärken! | +Workshop Tipp

mutterschaft 12. Juni 2017

Rituale sind wichtig für meine Kinder. Damals, als bei uns die kleine Schwester kam, war plötzlich alles anders. Viele Rituale mussten über den Haufen geworfen werden. Das Schlafen gehen, das Aufstehen. Die Welt des kleinen Fräuleins stand Kopf, so sehr wir uns auch bemüht haben. Das war eine harte Zeit, aber wir haben neue Rituale geschaffen. Um ihr Halt zu geben.

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Bauchgefühl Erziehung Intuition

Hört auf euer Bauchgefühl!

FamilienLeben 13. April 2016

Ursprünglich wollte ich heute über unser heißgeliebtes Lastenfahrrad schreiben. Dann habe ich auf Facebook den „Hilferuf“ einer Mama zum Thema Baby-Ernährung entdeckt. Und mein Bauchgefühl hat mir geraten, heute doch über das Bauchgefühl zu schreiben. Ich hör ja auf meinen Bauch …

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Entdeckung der Langsamkeit

Die Erfindung der Langsamkeit

FamilienLeben 11. Februar 2016

Kinder können einfach so unglaublich langsam sein. Scheinbar provokant und lähmend langsam. Zäh-wie-Kaugummi-langsam. So unendlich langsam, dass ich mich am liebsten in eine Ecke setzten würde, um zu resignieren oder alternativ einstweilen ein Schläfchen zu halten. Ich übertreibe? Bestimmt nicht!

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Warum ich meine Kinder nicht „im Griff“ haben möchte

FamilienLeben 7. Januar 2015

Gestern ist es wieder passiert. Das kleine Fräulein hat völlig aus dem Blauen heraus das Gesicht verzogen und plötzlich zu Schreien und Toben angefangen. Der Grund für die Aufregung war … ja, das ist eine gute Frage. Man weiss es nicht so genau.

Ich habe vermutlich die falschen Worte benutzt und damit unbewusst einen Auslöser gedrückt. Aber erstmals hat jemand ausgesprochen, was ich mir eigentlich immer denke, wenn ich eine ähnliche Situation bei anderen beobachte:“Ich bin so froh, dass das bei euch aus so ist!

Stadtmama_Hand

Danke W.! Ich bin froh, dass auch andere so denken. Solche Phase sind nämlich die, die mich bei meinem eigenen Kind meistens am hilflosesten machen. Danke, dass es dir auch so geht. Dass du das ausgesprochen hast. Das empfinde ich nicht aus Schadenfreude so. Als Mutter einer bald Dreijährigen würde NIEMALS schadenfreudig oder kopfschüttelnd mit einem helfenden Kommentar auf den Lippen neben Eltern stehen bleiben, deren Kind sich gerade tobend am Boden windet, lauthals „NEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIN MAMAAAA!“ plärrt oder sogar mit dem Kopf auf den Boden schlägt – was ich angeblich als Kleinkind gelegentlich gemacht habe. Das machen nur Menschen ohne Kinder. Oder Omas, die die Kindheit ihrer Kinder schon vergessen haben. Die waren nämlich immer alle gehorsam und haben das bestimmt nie gemacht. Ehrlich, ich würde bestenfalls verständig Schmunzeln oder anerkennend Nicken.

Übrigens ist der Urheber des Zitats ein Vater. Das gab mir zu denken. Als ich eben darüber nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass die meisten Mütter, die ich in einer solchen Situation erlebt habe, sich an irgendeinem Punkt sogar für das Verhalten ihrer Kinder entschuldig haben. Entschuldige, wie bitte? Ja, sie haben sich entschuldigt. Verkehrte Welt. Dabei sollten wir doch in jeder Situation zu unseren Kindern stehen. Und wenn es nur ein „Oh mein Gott, das tut mir leid. Wir müssen jetzt wohl gehen, …“ war. Weil es uns Müttern offensichtlich peinlich ist, dass man von uns denken könnte, wir haben die Situation oder unsere Kinder nicht „im Griff“. Uns wird nämlich scheinbar eingeredet, dass wir dazu eigentlich im Stande sein sollten. Aber mal ehrlich, wer hat ein Kind schon „im Griff“. So ein blöder Begriff. Will man das eigentlich? Einen Roboter? Ist wohl auch auf dem Mist unserer Großmütter gewachsen.

Kleine Anekdote dazu: mein kleines Fräulein hat im Sommer mal mitten auf der Kreuzung vor dem Museumsquartier ein Tamtam gemacht und sich unter Gebrüll geweigert weiterzugehen. Ist eine große Kreuzung. Wenn man da mitten drauf einfach stehenbleibt ist das gefährlich. Ich habe sie also zuerst weitergeschubbst und dann am Ende hinterhergezogen, weil es mit Baby und Kinderwagen nicht anders ging. Unter lautem Prostest natürlich. Lautstarkes Kommentar einer älteren Dame hinter mir:“… Kind nicht im Griff … blablabla(nicht verstanden) … Das sind ja Zustände wie im Mittelalter!“ Ähm, ja. Was soll ich sagen. Kauf dir nen Hund und richte ihn ab. Oder einen Roboter.

So sehr es mich nämlich an meine Grenzen bringt, wenn das kleine Fräulein wieder so eine Phase hat, so stolz bin ich auf sie, wenn ich sie sonst in ihren Interaktionen beobachte. Wie sie geschäftig mit ihren Freunden „Einkaufen“ geht oder etwas baut. Wie sie sich die Rollen verteilen und uns das Ergebnis ihres Spiels bestaunen lassen. Und wie sie uns erschreckend genau spiegeln, in Worten wie im Verhalten. Noch ein Grund mehr, warum wir uns vielleicht vorher überlegen sollten, wie wir in solchen sowieso immer wiederkehrenden Situationen verhalten wollen. Ich nehme an, auch unser Verhalten in diesen Situationen nehmen sie in ihr Repertoire auf. Das kleine Fräulein hat bestimmt auch irgendwo gespeichert, dass ich sie einmal aus Verzweiflung und Übermüdung angeschrien habe, als ich nicht mehr weiter wusste. Leider. Ich hoffe, meine Versuche, diese Verhaltensweise zu Überschreiben fruchten …

 

 

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