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Kinderbuch

Buchtipp ::: Für Hund und Katz ist auch noch Platz

Tipps 19. April 2015

Wir ihr sicher schon mitbekommen habt, wird bei uns gerne und viel Vorgelesen. „Auf Bestellung“, weil das kleine Fräulein so eine Leseratte ist. Wir haben seit Ostern ein neues entzückendes Lieblingsbuch und deshalb habe ich einen Buchtipp für euch: „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson.

SONY DSCWenn euch die Namen und die Optik des Buches bekannt vorkommen, dann habt ihr recht. Die beiden haben auch das sehr beliebte Kidnerbuch „Der Grüffelo“ verfasst. Und wir würden sagen, mit dieses Buch tritt eine mehr als würdige Nachfolge eines Kinderbuch-Bestsellers an.

Worum geht’s

Die Hexe will eine Reise machen, drum packt sie ihre sieben Sachen: Hut, Zauberstab und Zaubertopf und eine Schleife für den Zopf ….‘ (Originalzitat)

Mit dabei ist auch ihr Haustier, die obligatorische Katze. Ich finde, die Hexe ist etwas patschert, was sie sehr sympathisch macht. Ein „böses Gesicht“ wird ihr zwar im Text nachgesagt (‚„Stopp, halt!“, ruft die Hexe mit bösem Gesicht …‘), aber entdecken kann ich es nicht. Zuerst verliert sie ihren Hut, dann die Schleife, zuletzt ihren Zauberstab und dann passiert auch noch ein Unglück und ein hexenfressender Drache taucht auf. Niemals schafft die es, die verlorenen Gegenstände selbst zu finden und immer kommt ihr ein ungewöhnliches oder einach entzückendes Tier zur Hilfe: der süße Hund, ein grasgrüner Vogel und ein eitler Frosch. Sie alle wollen als Belohnung mitfliegen und die Hexe hat offenbar ein gutes Herz. … aber lest selbst.

Achtung: (Vor)Lese-Suchtpotiential!

Das kleine Fräulein kann den Text mittlerweile auswendig mitsprechen. Die Geschichte ist absolut entzückend und die Reime mitreißend und eingängig. Einige Phrasen sind absolute „Sager“ und kommen öfter vor. Neben den schönen Reimen sicher auch ein Grund, warum sich Kinder den Text gut merken können. Ich finde außerdem, die Übersetzung aus dem Englischen ist ausnehmend gut gelungen – es ist meist sehr schwer, Reime in guter Qualität zu erhalten. Sehr begeistert sind wir alle auch von der DVD mit dem Mini-Film zum Buch. Aber Achtung: absolutes Suchtpotential! Wir haben das Buch erst seit Ostern aber es muß mindestens ein Mal täglich vorgelesen werden.

Hexenbuch Spieletipp

Ich habe übrigens einen tollen Link mit passenden Spiel- und Basteltipps zum Buch gefunden. Schaut mal HIER rein. Reimen, Zaubertricks oder Ausmalbild, da ist für jeden etwas dabei.

Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ ist erst vor kurzem erschienen und deshalb in der Buchhandlung eures Vertrauens problemlos erhältlich. Bei uns war sogar die DVD mit dem Film dabei, ich habe sie aber auch extra zu kaufen bei Amazon gefunden – auch die kann ich nur empfehlen. Noch mehr Infos rund um das Buch und die Welt im Buch gibt es auf der englsichen Webseite zu „Room on the Broom

Hier habe ich übrigens noch den Film zum Buch auf Youtube gefunden. Die Qulität ist natürlich besser, wenn ihr die DVD gleich mitkauft … 😉

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Krank Sein ::: Herbstwetter ::: Lesestoff und so

FamilienLeben 8. November 2014

Ha, jetzt hat es mich erwischt. Ich bin eigentlich seit Wochen mehr verkühlt als gesund. Halb so schlimm, das geht schon normalerweise. Aber diese Woche hat mein Abwehrsystem den Vogel abgeschossen. Ich hatte Fieber. Und ich habe  eigentlich so gut wie nie Fieber! Deshalb nervt es mich noch mehr.

Mama hat Fieber, das Baby will nachts im Zwei-Stunden-Takt gefüttert werden. Und dazwischen hüpft mir das kleine Fräulein mitten in der Nacht in die Rippen. Das sind dann so die  Momente, in denen man sich ganz weit weg wünscht. Nach Honolulu, Bali, Tahiti oder so. Ohne Kinder. Weil hier im kalten, nassen, herbstlichen Wien, da ist gerade alles etwas doof. Vor allem, wenn man krank ist.

Heldin der Woche: Oma

Aber: gut, dass Oma mir am Freitag quasi das Leben gerettet hat. Sie ist vorbeigekommen und hat uns Mittagessen gemacht. Das ich dann verschlafen habe. Als ich um 13 Uhr wieder aufgewacht bin, hat das kleine Fräulein und ihre Freundin (die den Vormittag über zu Besuch war) geschlafen. Wie Oma das gemacht hat – ich habe keine Ahnung. War wohl Oma-Magie. Für den Nachmittag ging es mir dann besser. Und am Abend bin ich um Acht ins Bett gekippt. Heute Morgen sah die Welt zwar immer noch grau und müde, aber immerhin etwas rosiger aus. Und jetzt. Na ja, ich bin K.O. und werf mich gleich ins Bett. Aber vorher noch rasch fertig Tippen. Rosa. Das erinnert mich übrigens an ein Kinderbuch, dass wir mit dem kleinen Fräulein gerade lesen: Der Elefant mit den rosaroten Ohren. Passt jetzt zwar nicht zum Thema, aber ich musste wegen der Redewendung daran denken. Durch die Ohren des Elefanten kann man die Welt in Rosa sehen. Schön eigentlich. Ach, manchmal würde ich mir solche rosa Ohren wünschen. Würde mir dann gleich ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und dem kleinen Fräulein.

Apropos Lieblings-Kinderbücher

Schon gesehen? Im Wien Museum hat diese Woche die ICH BIN ICH Ausstellung eröffnet. Dort werden wir auf jeden Fall mit dem kleinen Fräulein hingehen. Denn auch das Kleine Ich Bin Ich wird momentan sehr gerne Vorgelesen. Ich finde es immer wieder wunderschön, wenn meine alten Kinderbücher auch unserem kleinen Fräulein so gut gefallen. Und damit meine ich nicht nur irgendwelche Bücher, die ich angeschaut und gelesen und weggegeben habe, sondern es sind tatsächlich meine alten Bücher. Ein bisschen riechen ein paar davon noch nach Keller und bei einigen musste ich ein paar Seiten wieder kleben. Manche durften sogar die letzten fast 30 Jahre in meinem Bücherregal verbringen, bevor sich wieder Kinder an ihnen erfreuen durften. Ich muss jetzt ehrlich sagen, Kinderbücher sind etwas, das ich mir als digitales Buch so gar nicht vorstellen könnte. Selbst, wenn E-Book-Reader Abbildungen anzeigen würden. Da hängen für mich zu viele Erinnerungen dran.

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Quelle: Presse-Material Wien Museum. Illustration von Susi Weigel zu „Das kleine Ich bin ich“, 1972 © Verlag Jungbrunnen

Und damit bin ich wohl bei meinem Fazit

Diese öde und grausliche Spätherbst-nochnichtsoganz-Winterzeit ist Lesezeit. Denn man kann weder draußen im Garten rumtollen noch Schneemann bauen oder Schlitten fahren. Zum Gatschhüpfen regnet es zu wenig und für alles andere ist es zu kalt. Und außerdem ist zu Beginn des Winters einfach jeder krank, bis man sein Immunsystem endlich wieder auf die Reihe bekommen hat. …

 

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