Durchsuche Datum

September 2014

Kinder als Geldmaschine ::: Unglaubliche Geschichten aus der Großstadt

FamilienLeben 29. September 2014

Eigentlich ist es unglaublich. Unglaublich nämlich, dass so etwas bei uns überhaupt passieren kann. Ich hätte es zumindest nicht gedacht. Aber ich sehe manchmal ja auch nur das Gute in der Welt. Kleine Charakterschwäche meinerseits. Meiner (bisherigen) Meinung nach werden Kindergärten und Kindergruppen nämlich ab und an auch mal überprüft. Tief Luft holen und dann hinsetzten. Dies ist eine längere Geschichte.

Juchu – ein Betreuungsplatz!

Es war vor rund eineinhalb Jahren, als meine Freundin – nennen wir sie mal P. – mir völlig aus dem Häuschen berichtet hat, dass sie für ihren Nachwuchs nun endlich einen passenden Kindergartenplatz gefunden hat. Er war zu dem Zeitpunkt knapp ein dreiviertel Jahr alt und ihre Elternzeit sollte nach einem Jahr enden. Höchste Eisenbahn also, einen Betreuungsplatz zu finden. Und wie der Zufall es so wollte hatte sie  wenigstens auf einer der unzähligen Warteliste Glück gehabt. Wohlgemerkt: Der erste Eindruck passte, Sohnemann gefiel es auch, also nichts wie hin.

Alles Paletti?

Die Eingewöhnung war sehr kurz, lief aber gut, Mini-P. ging scheinbar gerne in den Kindergarten. Also zumindest eine Weile. Nach ein paar Monaten ging er allerdings immer weniger dahin, bis er nach rund einem Jahr für ein paar Wochen zum letzten Mal dort war. Er konnte nicht so genau artikulieren, warum er nicht mehr so gerne hin wollte, denn mit ausführlichen Geschichten hat man es in dem Alter noch nicht so. Aber ihrem Gefühl folgend ließ P., die praktischerweise wieder in Karenz war, ihn zu Hause bleiben. Wie sie herausgefunden hatte, ging die Gruppe sowieso nicht so oft in den Garten und die Betreuerinnen waren scheinbar etwas überfordert mit der enormen Kinderanzahl. Also weniger Programm und mehr freies Spielen – oder wie man das nennt. Warum? Das läuft nämlich so: Man stellt eine Betreuerin in die eine Gruppe und eine zweite in die andere. Dazwischen lässt man dann die Tür offen. So kann man sagen, es sind für eine Gruppe eh zwei Betreuerinnen da. Schockiert? Da stieß es P. zum ersten Mal auf. Sie konnte ja ganz gut zählen und man kann sich ausrechnen, wie viel Zeit zwei Betreuerinnen für 30-40 Kinder haben.

Und was machen betroffene Eltern? Wegschauen. Solche kleinen Fehler werden gerne übersehen. Denn alle sind heilfroh, wenigstens irgendeinen Betreuungsplatz für ihr Kind zu haben.

Die „Geistergruppe“

Die Geschichte geht allerdings weiter. Denn ohne eine unbezahlte Rechnung wäre das ganze niemals wirklich „aufgeflogen“. Mini-P. geht also nicht mehr in den Kindergarten. Weil meine Freundin aber ihren Betreuungsvertrag nicht mehr so ganz im Kopf hatte, überschritt sie die Abwesenheitszeit um ein oder zwei Tage. Daraufhin wurde sie vom Kindergarten aufgefordert, das Betreuungsgeld aus eigener Tasche nachzuzahlen, da es für nicht anwesende Kinder keine Förderung gibt. Etwas aufgebracht, weil man es nicht geschafft hat, sie beim Telefonat in der Vorwoche darauf hinzuweisen, stellt P. Nachforschungen an und fragt beim Magistrat nach (in erster Linie, um zu verhindern, dass die Gruppe Förderung und ihr Geld bezieht, also doppelt kassiert). Und was dabei rauskommt ist das eigentlich Schockierende: Die Gruppe war scheinbar gar nicht zugelassen gewesen. Eine „Geistergruppe“ also. Ganz zu schweigen davon, dass offenbar mehr Kinder in der Gruppe gewesen sind als zulässig. Der Clou: man nimmt Kinder einfach dauerhaft als „Gäste“ aus. So ist es natürlich auch nicht verwunderlich, dass es drastisch zu wenige Betreuerinnen gibt. Für eine nicht gemeldete Gruppe braucht man ja auch keine zusätzlichen Betreuungspersonen, oder? (so zumindest meine persönliche Einschätzung)

Wie man sich also an Kindern bereichert …

Und wisst ihr was? Man ist scheinbar machtlos dagegen. Selbst offizielle Stellen können nur wenig machen. Den Betreiber selbst juckt es kaum am großen Zeh, wenn Eltern anrufen und sich über die Zustände beschweren. P. wurde telefonisch an den Anwalt verwiesen. Und mir drängt sich der Gedanke auf, dass sich manche Menschen dreist einerseits an der (Betreuungs)not der Eltern bereichern und dann auch noch rücksichtslos gegenüber unserer Kinder handeln. Solche Betreuungsstätten gehören eigentlich umgehend geschlossen. Blöd nur, dass dann hunderte von Kindern „auf der Straße stehen“ und dann erst wieder Zuflucht in neuen zweifelhaften Betreuungsplätzen gesucht wird.

Mini-P. hat übrigens mittlerweile einen Platz in einem Gemeindekindergarten gefunden. P. ist bislang zufrieden, die Eingewöhnung läuft gut. Zumindest, so lange Mama in Sichtweite ist. Auch ein Unterschied zum vorigen Kindergarten. Dort hat man sich um die nötige Länge der Eingewöhnung wenig geschert.

STadtmama_Spielplatz

Persönliches PS

Ich kann den Namen des Kindergartens leider nicht nennen (ihr wisst ja: Rufmord und so … das könnte ich gerade noch brauchen). Mich hat das Thema aber das ganze Wochenende schon so beschäftigt, dass ich darüber schreiben wollte. Auch aus persönlicher Erfahrung mit unserer ersten Kindergruppe noch mein Tipp für alle, die zum ersten Mal einen passenden Betreuungsplatz für ihren Nachwuchs suchen:

Augen auf und vor dem ersten Besichtigungstermin in eurem Wunschkindergarten die rosarote Brille abnehmen. Ich glaube, dass man aus Verzweiflung über die Betreuungsproblematik gerne einmal über verschiedene Mängel hinwegsieht… Ein wenig Recherche in verschiedenen Familien- und Elternforen legt manchmal auch so einiges offen.

10 Kommentare

Mama alone ::: Stocksale.Kindersachen Outlet

Tipps 26. September 2014

Noch rasch ein Wochenendtipp für euch: Das Stocksale.Kindersachen Outlet ist wieder „in town“! Ich dachte mir natürlich, ohne Kinder shoppt es sich besser und bin heute Abend gemeinsam mit A. zum Late Night Shopping gegangen. Und was soll ich sagen: es war ein voller Erfolg! 😉

Es war sehr angenehm, beim Late Night Shopping, weil einfach nicht so voll. Wir waren hin und weg <3 So tolle Sachen verschiedenster kunterbunter (im wahrsten Sinne des Wortes) Labels sieht man selten auf so engem Raum versammelt und dann noch zu absolut leistbaren Preisen. Es hat richtig Spass gemacht, sich da durch zu stöbern. Fazit also: Es zahlt sich aus!

Hier ein paar Eindrücke vom Late Night Shopping …

Stadtmama_stocksale1

Willkommen!

Stadtmama_stocksale3Stadtmama_stocksale5 Stadtmama_stocksale2 Stadtmama_stocksale4

Auch für Verpflegung war gesorgt: by Gorilla Kitchen und Die Süße. Sieht einfach „Yummi“ aus!

Stadtmama_stocksale6 Stadtmama_stocksale7

Wer jetzt Gusto bekommen hat: Morgen und übermorgen geht es noch weiter, jeweils von 10 bis 18 Uhr! Übrigens auch mit tollen Workshop für Kids!

Viel Spaß und Shopping-Erfolg!

1 Kommentar

Kindermund ::: Durchschaut

Märchenmund 22. September 2014

SONY DSC

Sieben Uhr Früh. Das kleine Fräulein ist mir gerade auf die Rippen gesprungen, um mich freudenstrahlend aufzuwecken.

Kleines Fräulein: Mama! Ich will Saft!

Ich (*gähn* *stöhn*): Gleich, Schatz!

Kleines Fräulein: Maaaaaama! Ich will Saft!

Mama tapst in die Küche! Kein O-Saft mehr da. Ich weiß, wo er ist (im Keller), will aber eigentlich so früh am mOrgen keinen holen gehen.

Ich: Mäuschen, es ist kein Orangensaft mehr da, glaube ich.

Kleines Fräulein (empört): Aber Mama. Im Keller ist Orangensaft! Komm! Wir holen Orangensaft!

Tja … sie hat mich durchschaut!

Keine Kommentare

Taufkarten mit Embossing gestalten | & Happy Vier-Monatstag

Basteln, DIY 16. September 2014

Unglaublich wie die Zeit vergeht. Vier Monate ist unser ganz kleines Fräulein schon alt. Sie wird von Tag zu Tag entzückender (und größer und größer …) und mittlerweile gibt sie mir sogar Zeit für kleinere Projekte (Zugegeben. Meist nur in der Nacht, wenn sie schläft…) Zum Vier-Monats-Tag gibt es deshalb als kleines Geschenk: Tataaaaaaaaa – Ihre Geburtsanzeigen (endlich …) Auf den Bildern allerdings noch ohne Beschriftung 😉

SONY DSC

Die Technik nennt sich, für alle, die es noch nicht kennen, Embossing. Total einfach aber sehr effektvoll und edel … z.B. auch für Hochzeiseinladungen oder Geburtstagskarten.

SONY DSC

Das braucht ihr, wenn ihr es auch einmal probieren wollt:

  • Embossing Stempelkissen (meines war farblos)
  • eure Lieblingsstempel
  • Embossing Pulver
  • Ofen (oder alternativ: Plattengrill. Haarfön geht angeblich auch)
  • Karten (Papier, Kuverts… was auch immer ihr verschönern wollt)
  • Unterlage (Zeitungspapier ist super – da kann man das Pulver im Falz sammeln)

Ich habe mein Material und den Stempel übrigens (schon vor Jahren) bei Heinedesign bestellt. Ich kann also auch bestätigen, dass das Pulver und das Kissen einerseits sehr ergiebig ist und sich auch lange hält. Zahlt sich also aus. Ganz fantastische Stempel hat auch Perlenfischer. Da könnte ich mich glatt in ein paar verlieben … schade, dass ich WIRKLICH NICHTS brauche momentan.

How to …

  • Mit dem Stempelkissen könnt ihr stempeln wie mit einem normalen Stempelkissen. Wichtig ist dabei nur, dass ihr den Stempel gut befeuchtet. Der Abdruck sollte beim ersten Versuch schön werden. Also: Befeuchten, gut auf’s Papier drücken und zügig wieder abnehmen.
  • Embossing-Pulver auftragen (ich habe einen Löffel verwendet) & durch schwenken vorsichtig verteilen
  • Pulver zurück in die Schachtel abschütten (oder auf die Unterlage)
  • Das Pulver klebt nun an den Linien vom Stempeln. Achtung: Nicht mehr drüberfahren.
  • Sanft darüber blasen, um Reste zu entfernen. Eventuell kann man für gröbere Reste einen Pinsel nehmen
  • Papier ins vorgeheizte Backrohr legen. Ich hatte es bei Unter- und Oberhitze auf knapp über 160 Grad eingestellt. Das Pulver sollte nach kurzer Zeit gleichmäßig schmelzen.
  • Ist alles Pulver geschmolzen, könnt ihr das Papier wieder aus dem Ofen nehmen und kurz antrocknen lassen
  • Fertig & über das Ergebnis freuen!

Viel Spaß beim Probieren! Ich werde demnächst endlich mal unsere Geburtsanzeigen verschicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine Kommentare

Kindertheater Tipp ::: Die Eine im Park

Tipps 15. September 2014

Der Herbst ist da und damit auch die Theater-Saison. Ich gehe wahnsinnig gerne mit dem kleinen Fräulein ins Kindertheater (sie ist da immer ganz fasziniert) und genau deshalb gibt es von mir heute auch einen Theater-Tipp für alle ab sechs Jahren: Die Eine im Park, eine Produktion von Wildernest & Partner (alias Theresa Unger und Lukas Gülcher) & SZENE BUNTE WÄHNE.

Ich habe meiner lieben und talentierten Freundin Theresa nämlich versprochen, euch das Stück vorzustellen. Aber keine Angst, solche Versprechen gebe ich aber natürlich nur, weil ich sehr von ihren Talenten in Sachen Theater überzeugt bin. Ich habe vollstes Vertrauen in ihr Schaffen, sie arbeitet schon sehr lange und erfolgreich im Bereich Kindertheater. Premiere im Dschungel Wien ist übrigens am 19.9. Gut, dass für diese Woche wieder schönes Wetter angesagt ist. Das Stück spielt nämlich unter freiem Himmel …

Worum geht es?

Eine Frau und ihr Karren. Er ist ihr Zuhause, ein warmes Nest zum Mitnehmen in einer Welt, in der sie sonst keinen Platz hat. Aus dem, was die Leute Müll nennen, baut sie ihre größten Schätze. Das, was sie ein Schicksal nennen, ist einfach ihre Art zu Leben. Zwischen dem Drang nach Freiheit und den Erwartungen der Gesellschaft schafft sie sich eine eigene Welt. Dabei hat sie eine Mission: ihren Roger zu finden!

„Die Eine im Park“ ist ein Theaterprojekt für alle ab 6 Jahren, das auf poetische Weise in die Welt eines vogelfreien Menschen eintaucht. Ohne verherrlichen oder verurteilen zu wollen, geht es auf die Suche nach jener Welt, die sich hinter dem abspielt, was uns irritiert, abstößt oder mitleidig macht. Nach den Wurzeln des Aussteiger-Seins, nach dem, was die Erwachsenen vielleicht verrückt nennen, aber für Kinder selbstverständliches Spiel ist: dem Begreifen von Wirklichkeit nach eigenen Regeln, der Freude am Entdecken und der Kraft der Fantasie.

Es gibt dazu übrigens auch einen tollen Trailer

Wann wird gespielt?

DSCHUNGEL WIEN
MQ / Museumsplatz 1, 1070 Wien
Fr 19.9.2014 17:00
Sa 20.9.2014 15:00
17:30
So 21.9.2014 11:00 16:30
Mo 22.9.2014 10:30
Di 23.9.2014 10:30
Mi 24.9.2014 10:30
1 Kommentar

Stadtmama näht ::: Knöpfchen Herbstkollektion

DIY, Nähen 12. September 2014

Vor ca. einem Jahr hab ich zum ersten mal etwas genäht. Eine Krabbeldecke für das Baby einer Freundin. Puh, das war ein schwerer Anfang – ich habe es mir damit definitiv nicht leicht gemacht und Stunden damit verbracht. Die Decke war einfach toll, aber eigentlich viel zu aufwändig für ein erstes Projekt.

Ehrlicherweise frage ich mich jetzt, warum ich nicht mit so einfachen Sachen wie Beanies oder Hosen begonnen habe. Mittlerweile geht es mir schon sehr gut von der Hand. Noch dazu war Herr L. diese Woche „ausgeflogen“ und ich hatte vier Abende lang nach 21 Uhr massig Zeit. Deshalb darf ich verkünden: Die Produktion der Knöpfchen Herbstkollektion ist angelaufen. Und das kleine Fräulein freut sich … immerhin durfte sie selbst aus der Stoffkiste aussuchen.

Ich konnte noch gar nicht alles Fotografieren, aber hier erst einmal ein paar tolle Stücke mit Linkempfehlungen zu den Schnitten.

Französisches Beanie von alles-selbstgenaeht

Ich habe zum Schnitt noch ca. zehn Zentimeter angehängt, damit es hinten weiter runtergeht. Beim ganz kleinen Fräulein ist das aber fast ein wenig zu viel. Die Mütze sitzt zwar gut aber ist nach hinten fast ein wenig zu schwer. Eventuell würde ich bei weiteren Mützchen für kleinere Babys nur fünf Zentimeter in der Länge dazunehmen.

SONY DSCFür blutige Anfänger gibt es bei Dawanda DIY ein tolles Beanie-Tutorial von Elfenkind Berlin. Einfach angucken und nachmachen. Ist sehr gut gemacht.

Hose RAS von Nähfrosch

SONY DSC

Leggins von Mopseltrine

Weil es uns momentan an Leggins mangelt, habe ich nach einem Schnitt dafür gesucht und gefunden. Ich habe ein bisschen mehr als zehn Minuten dafür gebraucht (der Schnitt heißt nämlich 10 Minuten Leggins 2.0), aber es geht wirklich superschnell und passt perfekt. Gibt es den Schnitt auch bald in Größe 44? 😉

SONY DSCWer also eine Nähmaschine sein eigen nennt und sie mal entstauben will: Los geht’s. Das sind alles Stücke, die man auch als AnfängerIn an einem Abend nähen kann. Mit Smarties geht übrigens alles noch besser … 😉

SONY DSC

1 Kommentar

Flohmarktsaison 2014 ::: Termine Herbst

Tipps 11. September 2014

Fast hätte ich es vergessen: es hat ja längst die Herbstsaison für Flohmärkte angefangen. Gut, dass es sowieso schon Zeit ist, den Vorrat an Winterklamotten im Kleiderschrank der Kids aufzustocken. Wir haben letztes Wochenende schon damit angefangen, aber es kommen ja noch einige Flohmärkte.

Hier also die kommenden Termine meiner Lieblingsflohmärkte, beziehungsweise auch Tipps von flohmarktaffinen  Freundinnen und Verwandten:

13. September

ab 10 Uhr: Kinderflohmarkt im Q19

ab 12 Uhr: Kinderflohmarkt am Donaukanal/Salztorbrücke

ab 14 Uhr: Kinderflohmarkt Klosterneuburg/Aupark. Auf Facebook gibt es dazu immer die aktuellsten Infos. Outdoor, findet aber  auch bei Regen statt!!! Auch mit der Bahn erreichbar, wer nicht das Auto nehmen will. S-Bahn ab FJB, Spittelau oder Heiligenstadt bis Klosterneuburg Kierling und dann unter der Bahn durch und rechts halten und Richtung Freibad/Strandbad gehen.

14. September

ab 10 Uhr: Hügelpark-Flohmarkt beim Hügelparkfest. War ich noch nie, aber angeblich vor allem für Spielzeug und Kinderzubehör 1A. Früh kommen, wer spezielle Sachen sucht, es gehen schon beim Aufbau viele tolle Sachen über den Tisch!

21. September

ab 9 Uhr: Vienna Babies Club Flohmarkt. Tolle Sachen, die man bei uns nicht bekommt, weil viele internationale Mamas & Papas verkaufen. Aber Achtung: Indoor und sehr eng. Man kann den Kinderwagen aber im Vorraum parken! Also Babytrage einpacken 😉

26. – 28- September

Stocksale.Kindersachen: Kein Flohmarkt, aber es gibt Markensachen bis zu minus 70 Prozent. Am 26. September gibt es auch Late Night Shopping von 19 – 22 Uhr, ansonsten am 26. September ab 16 Uhr und 27./28. September von 10 – 18 Uhr.

28. September

ab 11 Uhr: Kindersachenflohmarkt Perfektastraße (Perfektastr. 81, Casablanca/ Saal 4, im Innenhof rechts ). Achtung Indoor und sehr eng gestellt. KinderwagenfahrerInnen sind chancenlos!

So, das waren meine Favoriten und ein oder zwei Tipps von Flohmarktwütigen Freunden und Verwandten.

Mein Flohmarkt-Tipp für Anfänger:

  • Liste schreiben, was ihr braucht, sonst geht ihr mit Säcken voll Gewand nach Hause.
  • Preise vor allem bei größeren Spielsachen (neu/gebraucht) vorher raussuchen und dann vor Ort vergleichen (eventuell auch auf willhaben.at), damit euch niemand über’s Ohr haut.
  • Außerdem unbedingt beim Kauf genau schauen, ob die Klamotten in Ordnung sind – das vergisst man gerne, wenn es auf den ersten Blick toll aussieht.

 

Gutes Gelingen & viel Spaß!

 

Bildquelle Beitragsbild: Dieter Schütz

2 Kommentare

Die Töpfchen- Geschichte ::: Nächster Versuch

FamilienLeben, Tipps 7. September 2014

Erinnert ihr euch? Vor dem Sommer waren wir schon drauf und dran, ohne Windeln auszukommen. Völlig freiwillig und ganze zwei Wochen lang „unfallfrei“. Tja, das haben wir Eltern uns so gedacht. Aber dann kam der Sommer. Kein Kindergarten und damit scheinbar kein Anreiz mehr … ganz abgesehen davon, dass ja auch die kleine Babyschwester Windeln braucht.

Prinzipiell hatte ich es nicht eilig mit der windelfrei-Sache. Es macht mich aber sehr wohl narrisch, wenn das kleine Fräulein meint, sie will keine Windel anziehen, dann aber kommentarlos in verschiedensten Ecken im Wohnzimmer eine Lacke hinterlässt. Und zwar Punkt genau mit dem Tag beginnend, als für sie die Sommerferien angefangen haben und sie nicht mehr in den Kindergarten ging. Mama war „immens“ begeistert – dem kleinen Fräulein war es egal. Also mussten wieder Windeln her. Was sich im Freibad leicht entfernen lässt, wäre mir im Bus dann doch etwas peinlich gewesen. Dann braucht sie halt noch, dachten wir uns … was soll’s.

Bis sie nach unserem kurzem Urlaub am Wolfgangsee und gleichzeitig kurz vor Kindergartenbeginn plötzlich wieder die Windeln verweigerte. Na toll. Wirklich, dachte ich? Ich war sehr skeptisch, aber wir probierten es. Und seltsamerweise hat es funktioniert. Einfach so, ein paar Tage ohne Hoppalas. Ihren neuen Toilettensitz mit Treppchen liebt sie übrigens heiß. Da kann man ganz bequem drauf lesen … wie der Papa.

Und jetzt, zwei Wochen später? Bislang klappt es. Einfach so. Weil sie es will (nehme ich einmal an). Was mich mal wieder davon überzeugt hat, dass man sich schwer tut, sein Kind von irgendetwas wirklich zu überzeugen, was es selbst nicht aus sich heraus möchte.

Bildschirmfoto 2014-09-07 um 21.33.23

Bildquelle: http://www.baby-walz.at

 

 

PS: Den Kiddyloo-Toilettentrainer-Sitz können wir übrigens uneingeschränkt empfehlen (falls ihr gerade so etwas sucht). Da hat sich jemand beim Design in Sachen Benutzerfreundlichkeit mal wirklich etwas gedacht. Bequem, sicher und er passt mit den verstellbaren Füßen auch bei höheren Toiletten.

 

Keine Kommentare

Mir mal was Gutes tun ::: Mama Must-Have

FamilienLeben 3. September 2014

Ist es euch schon aufgefallen? Es herbstelt gewaltig und nicht nur das – das Wetter ist auf gut wienerisch einfach nur „ur schiarch“. Und deshalb habe ich letzte Woche beschlossen, mir etwas Gutes zu tun: Shoppen! Online wohlgemerkt. Denn ein Einkaufsbummel mit zwei Kids ist nur in den schönsten Träumen einer Nicht-Mutter entspannend. Deshalb mal eine Premiere für mich: Ich habe online Klamotten bestellt! Früher hätten mich keine zehn Pferde dazu gebracht, online Klamotten und vor allem Schuhe zu bestellen, aber mit Kindern … na ja, da sieht die Shopping-Welt einfach anders aus. …

… unendlich nämlich

Ja, so ist es: Unendliche Shopping-Welten! Der unglaubliche Shopping-Traum meiner Zwanziger. Nur, dass ich jetzt schon Dreissig bin. Es ist allerdings ratsam zu wissen, wonach man sucht. Sonst kann man nämlich – ich schwör’s euch – einfach ALLES brauchen.

SONY DSCGut, dass ich wusste, wonach ich suche: Die ultimative Mama Must-Have Fleecejacke von Bench! Zugegeben, ich wollte sie schon haben, da war ich noch gar nicht Mama, aber mittlerweile hat sich eine (Fleece)Jacke, die nicht beim ersten Mal Bücken und Kind Hochheben oder Schaukel Antauchen bis unter die Brust (ok, ist übertrieben) hochrutscht als dringend empfehlenswert erwiesen. Und als dann heute mein Lieblingspostbote geklingelt und mir bei hochsommerlichen 15 Grad und eisigen Windböen mein Packerl über den Zaun gereicht hat, da ist mir schon ein bisschen wärmer ums Herz geworden. Und jetzt liebe ich dieses Teil einfach nur. Wollte es gar nicht mehr ausziehen, weil ich noch nie so eine kuschelige Fleecejacke gehabt habe. So, und ab sofort bin ich die Queen am Spielplatz – egal bei welchem Wetter.

SONY DSC

Und – räusper – die Queen braucht natürlich auch neue Schuhe …. in Farbe natürlich, weil es wird ja schon bald Herbst und dann Winter und da ist es grau genug …

SONY DSC

Tipp: Abverkauf bei Kinder-Wintersachen

SONY DSCWeil es eh schon bald tiefster Winter sein wird, habe ich dem kleinen Fräulein auch gleich Winterstiefel mitbestellt – sogar noch im Abverkauf! Ich bin total begeistert, weil ich mich seelisch schon auf immense Ausgaben für neue Wintertreter für die junge Dame vorbereitet hatte (die sind ja bekanntlich recht teuer). Sie wollte sie gleich anbehalten in der Früh. Blöd nur, dass es dafür dann doch noch zu warm ist … 😉

Aber irgendwann ist Schluss mit Shoppen, denn bezahlen muss es ja auch noch jemand. Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert von meiner Shopping-Ausbeute. Krank bin ich zwar immer noch, aber allein die Farbe meiner neuen Sandkisten-Sneakers hat meine Stimmung schon enorm gehoben…

 

2 Kommentare

Lass uns in Kontakt bleiben!

Hast du Lust auf regelmäßige Infos, Lese-Tipps und kostenlose Downloads direkt in dein Postfach? Dann schließe dich über 1.000 AbonnentInnen an und hol dir deine Freebies direkt ins Postfach!



Hier eintragen!