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DIY

Basteln, Nähen oder Dekorieren. Wir sind dabei! Meist ist es einfach nachzumachen, also ren ans Werk!

Advent Advent ::: Adventskalender

Basteln, DIY 29. November 2014

Äh, nein. Ich stelle euch jetzt weder vor, was für einen fabelhaften Adventskalender ich für meine Lieben gebastelt habe noch wie ich ihn befülle. Fakt ist nämlich: Ich habe für zu Hause gar keinen Adventskalender selbst gebastelt und kann deshalb auch keinen befüllen. Sehr schade, aber das hat mehrere Gründe …

DIY Adventskalender adé

Erstens: Oma war schneller

Ich schwöre, ich wollte einen Adventskalender basteln. Wirklich. Ist nun ein fixes To-Do für nächstes Jahr. Begonnen hat es damit: Oma hat uns einen Tip Toi Adventskalender für unser kleines Fräulein vorbeigebracht. Gut, dachte ich mir, ich könnt ja trotzdem noch …

Zweitens: Es gibt schon einen

Aber ich hatte ganz vergessen, dass wir von Herr L.’s Tante jedes Jahr einen selbst befüllten Adventskalender bekommen. Das ist quasi schon Tradition. Gestern ist er bei uns eingetrudelt und ich habe ihn gleich aufgehängt. Würde ich jetzt noch einen basteln, wüsste ich eigentlich gar nicht mehr, wohin ich ihn hängen soll, denn …

… Drittens: Pssssst, da kommt noch was

Ein Ass habe ich noch im Ärmel. Am ersten Dezember gibt es eine Überraschung von mir für meine Lieben. Aber nicht selbst gebastelt. Was, das darf ich nicht verraten. Herr L. liest hier nämlich auch mit und das wär’s dann mit der Überraschung …

Viertens: Das war’s

Tja, damit hat sich die Idee erübrigt. Dieses Jahr gibt es gekaufte Kalender plus den von Herr L.’s Tante. Aber ich hatte ehrlich gesagt sowieso furchtbar wenig Zeit dafür. Jetzt werde ich noch flott unseren Adventkranz schmücken, damit es hier wenigstens ein bisschen weihnachtet, wenn schon morgen der Advent anfängt. Und nächstes Jahr schauen wir weiter. Einmal im Jahr darf ich auch unkreativ sein, denke ich …. 😉

Fünftens: Adventskalenderbastelgruppe

Obwohl, so unkreativ war ich eigentlich gar nicht. Denn ein paar Mütter aus der KiGa Gruppe des kleinen Fräuleins und ich hatten beschlossen, der Gruppe einen Adventskalender zu schenken. Selbstgemacht versteht sich. Also haben wir gebastelt. Einen Abend, zwei, drei, … Ja, also drei Abende insgesamt. G. hat uns ihre Bastelkisten offenbart und wir sind fast darin versunken. Wer mich kennt und glaubt, ich hätte viel Bastelzeugs, der durfte noch keinen Blick in G.s Kisten werfen. Ein Bastlerparadies das seinesgleichen sucht.

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Es war ein bisschen chaotisch, der Tisch ist fast zusammengebrochen unter dem ganzen Bastelmaterial. Eigentlich habe ich permanent den Klebstoff oder irgendetwas anderes gesucht. Dann gab es ja auch noch Prosecco, Punsch und Pizza. Das Chaos war perfekt. Wir hatten ein Vorlage für die Filzhütchen, der Rest war eine Eigenkreation. Und unser Plan, dass jedes Hütchen ein anderes Design haben sollte, ist gelungen. Das Meisterwerk ist G.’s Hütchen mit Rehlein. Dafür ist sie zwei Drittel des letzten Abends gesessen und hat das Rehkitz genäht. Eigentlich ist der Adventskalender furchtbar kitschig geworden, aber irgendwie gehört sich das ja auch so. Wir finden ihn auf jeden Fall toll. Im Kindergarten hängt er schon und wir haben gehört, auch dort ist er gut angekommen. Na dann wünschen wir einen frohen Advent!

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Sechstens: und geschrieben hab ich auch was

Apropos Kreativität. Ich habe bei noch einem anderen Adventskalender mitgewirkt. Ab 1. Dezember findet ihr einen Adventskalender in Wort und Bild vom Fräulein im Glück zum Thema „Mehr geben als Nehmen“ HIER. Mein Beitrag geht voraussichtlich am 8. Dezember online, aber es wird noch sehr viele tolle Beiträge verschiedener Mütter, Väter und BloggerInnen geben.

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Superschneller Deko-Tipp ::: Papier-Schmetterlinge

Basteln, DIY 19. Oktober 2014

Gestern war die Taufe vom ganz kleinen Fräulein. Mit ein Grund, warum ich in letzter Zeit so unglaublich wenig Zeit hatte und total genervt war. Wenn meine liebe Schwiegermutter nicht so wahnsinnig fleissig fast alles organisiert hätte, wären unsere Gäste wohl auf dem Trockenen gesessen und auch verhungert.

Stadtmama_schmetterlinge1Aber immerhin habe ich es doch noch geschafft, für die Tischdeko zu sorgen. Die Voraussetzung dafür war: sie soll gut aussehen, einfach zu produzieren  und auch ganz flott zu dekorieren sein. Und was soll ich sagen: es hat wirklich super ausgesehen und deshalb gibt es unsere simple Tisch-Deko aus Altpapier hier als hübsche Idee für eure Feste. Das ganze war übrigens ebenfalls eine tolle Idee meiner Schwiegermutter. Von ihr stammte ja auch schon der Tipp mit den Deko-Igeln aus alten Büchern 😉

Was ihr braucht:

  • Altpapier (Zeitschriften, Zeitungen)
  • Pfeifenputzer
  • Schere & Lineal (oder besser: Papierschneider)

Wie es geht: total schnell und einfach

  • Für die Schmetterlinge je zwei unterschiedich große Quadrate ausschneiden. Zum Beispiel zu 12 und 15 cm Seitenlänge
  • Bei einer Spitze anfangen die Quadrate fächerartig zu falten
  • Fertig gefalteten Quadrate in der Mitte knicken und dort dann mit Pfeifenputzern den Köpfer des Schmetterlings formen.
  • Eventuell dor Flügel noch einmal durch Ziehen leicht auffächern. Fertig!

Das Beste: Weil die Schmetterlinge so hübsch sind, habe ich sie nach dem Fest als Wanddeko im Kinderzimmer montiert. Also sogar mehrfach nutzbar … 😉

PS: Und die gab’s auch … aber nicht von mir …

Stadtmama_cakepops1… Yummi!

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Taufkarten mit Embossing gestalten | & Happy Vier-Monatstag

Basteln, DIY 16. September 2014

Unglaublich wie die Zeit vergeht. Vier Monate ist unser ganz kleines Fräulein schon alt. Sie wird von Tag zu Tag entzückender (und größer und größer …) und mittlerweile gibt sie mir sogar Zeit für kleinere Projekte (Zugegeben. Meist nur in der Nacht, wenn sie schläft…) Zum Vier-Monats-Tag gibt es deshalb als kleines Geschenk: Tataaaaaaaaa – Ihre Geburtsanzeigen (endlich …) Auf den Bildern allerdings noch ohne Beschriftung 😉

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Die Technik nennt sich, für alle, die es noch nicht kennen, Embossing. Total einfach aber sehr effektvoll und edel … z.B. auch für Hochzeiseinladungen oder Geburtstagskarten.

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Das braucht ihr, wenn ihr es auch einmal probieren wollt:

  • Embossing Stempelkissen (meines war farblos)
  • eure Lieblingsstempel
  • Embossing Pulver
  • Ofen (oder alternativ: Plattengrill. Haarfön geht angeblich auch)
  • Karten (Papier, Kuverts… was auch immer ihr verschönern wollt)
  • Unterlage (Zeitungspapier ist super – da kann man das Pulver im Falz sammeln)

Ich habe mein Material und den Stempel übrigens (schon vor Jahren) bei Heinedesign bestellt. Ich kann also auch bestätigen, dass das Pulver und das Kissen einerseits sehr ergiebig ist und sich auch lange hält. Zahlt sich also aus. Ganz fantastische Stempel hat auch Perlenfischer. Da könnte ich mich glatt in ein paar verlieben … schade, dass ich WIRKLICH NICHTS brauche momentan.

How to …

  • Mit dem Stempelkissen könnt ihr stempeln wie mit einem normalen Stempelkissen. Wichtig ist dabei nur, dass ihr den Stempel gut befeuchtet. Der Abdruck sollte beim ersten Versuch schön werden. Also: Befeuchten, gut auf’s Papier drücken und zügig wieder abnehmen.
  • Embossing-Pulver auftragen (ich habe einen Löffel verwendet) & durch schwenken vorsichtig verteilen
  • Pulver zurück in die Schachtel abschütten (oder auf die Unterlage)
  • Das Pulver klebt nun an den Linien vom Stempeln. Achtung: Nicht mehr drüberfahren.
  • Sanft darüber blasen, um Reste zu entfernen. Eventuell kann man für gröbere Reste einen Pinsel nehmen
  • Papier ins vorgeheizte Backrohr legen. Ich hatte es bei Unter- und Oberhitze auf knapp über 160 Grad eingestellt. Das Pulver sollte nach kurzer Zeit gleichmäßig schmelzen.
  • Ist alles Pulver geschmolzen, könnt ihr das Papier wieder aus dem Ofen nehmen und kurz antrocknen lassen
  • Fertig & über das Ergebnis freuen!

Viel Spaß beim Probieren! Ich werde demnächst endlich mal unsere Geburtsanzeigen verschicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stadtmama näht ::: Knöpfchen Herbstkollektion

DIY, Nähen 12. September 2014

Vor ca. einem Jahr hab ich zum ersten mal etwas genäht. Eine Krabbeldecke für das Baby einer Freundin. Puh, das war ein schwerer Anfang – ich habe es mir damit definitiv nicht leicht gemacht und Stunden damit verbracht. Die Decke war einfach toll, aber eigentlich viel zu aufwändig für ein erstes Projekt.

Ehrlicherweise frage ich mich jetzt, warum ich nicht mit so einfachen Sachen wie Beanies oder Hosen begonnen habe. Mittlerweile geht es mir schon sehr gut von der Hand. Noch dazu war Herr L. diese Woche „ausgeflogen“ und ich hatte vier Abende lang nach 21 Uhr massig Zeit. Deshalb darf ich verkünden: Die Produktion der Knöpfchen Herbstkollektion ist angelaufen. Und das kleine Fräulein freut sich … immerhin durfte sie selbst aus der Stoffkiste aussuchen.

Ich konnte noch gar nicht alles Fotografieren, aber hier erst einmal ein paar tolle Stücke mit Linkempfehlungen zu den Schnitten.

Französisches Beanie von alles-selbstgenaeht

Ich habe zum Schnitt noch ca. zehn Zentimeter angehängt, damit es hinten weiter runtergeht. Beim ganz kleinen Fräulein ist das aber fast ein wenig zu viel. Die Mütze sitzt zwar gut aber ist nach hinten fast ein wenig zu schwer. Eventuell würde ich bei weiteren Mützchen für kleinere Babys nur fünf Zentimeter in der Länge dazunehmen.

SONY DSCFür blutige Anfänger gibt es bei Dawanda DIY ein tolles Beanie-Tutorial von Elfenkind Berlin. Einfach angucken und nachmachen. Ist sehr gut gemacht.

Hose RAS von Nähfrosch

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Leggins von Mopseltrine

Weil es uns momentan an Leggins mangelt, habe ich nach einem Schnitt dafür gesucht und gefunden. Ich habe ein bisschen mehr als zehn Minuten dafür gebraucht (der Schnitt heißt nämlich 10 Minuten Leggins 2.0), aber es geht wirklich superschnell und passt perfekt. Gibt es den Schnitt auch bald in Größe 44? 😉

SONY DSCWer also eine Nähmaschine sein eigen nennt und sie mal entstauben will: Los geht’s. Das sind alles Stücke, die man auch als AnfängerIn an einem Abend nähen kann. Mit Smarties geht übrigens alles noch besser … 😉

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