Zaubern können, das wär fein. Könnt ihr’s nicht? Ach, geht doch heim! … Was das soll? Heute hat Irene vom Blog Wien mit Kind für euch gereimt. Es geht um’s Zaubern. Also los, lasst euch belehren, denn gegen ein paar Zauberkünste wollt ihr euch doch nicht wehren. Oder?

Irene_WIenMitKindZaubern können, das wär fein,

drum wollt Mingus beim Zauberer Magikus in der Lehre sein.

Doch Mingus den kleinen Wicht, freute dann das Lernen nicht.

Halbherzig hörte er nur zu, gönnte seinem Handy keine Ruh, während der Professor sprach:

„Hokuspus, 1, 2, 3“ und so zauberte die tollsten Sachen herbei.

Aus Regen wurd‘ ein Regenbogen und Fische kamen angeflogen. „Lirum, larum, badadapfl“, hergezaubert war ein Apfel.

Und so soll’s nun auch Mingus machen und hätte er gut aufgepasst, hätt er den passenden Spruch verfasst.

Doch weil er die richtigen Worte nicht wusste, kam es wie es kommen musste.

Kaum den Zauberstab geschwungen, „lirum, labum, badaus“ gesungen, brach im Haus ein Feuer aus – und zu allem Überdruss krabbelten Käfer über seinen Fuß.

Magikus gleich zur Stelle, sprach „nieber naber nauber“ und Schluss war’s mit dem faulen Zauber.

Mingus war nun ganz betreten, das sollte ihm Lehre sein und war der Zauber noch so klein, fortan passte er gut auf und hatte bald die tollsten Zaubersprüche drauf.

Download-Version:

Zaubern will gelernt sein _ Irene Olorode

Keine Kommentare