Birgit von Fräulein im Glück hat mich motiviert, bei ihrer Aktion #chaosfreieskinderzimmer mitzumachen. Wer es auf meinen Bildern genauer beobachtet: bei uns liegt überall Zeug herum. Immer! Überall! Legosteine werden zur Tretmine und Bücher zur Rutschbahn. Ich bin nicht erst einmal am Lieblingsbuch der Tochter quer durchs Wohnzimmer geschlittert. Mir reicht’s! Hier wird in den nächsten Tagen rücksichtlos aussortiert!

Bestandsaufnahme

Im Kinderzimmer stapeln sich Dinge, von denen sich Kind und Eltern nur schwer trennen können. Nur mit einem Bruchteil wird wirklich regelmäßig gespielt. Hauptsache, sie verstauben im Regal.

#chaosfreieskinderzimmer

Im Wohnzimmer haben wir eine Spielecke und einen Spieleteppich. Auch dort: Kisten über Kisten. Und die „Alles-Rein-Kiste“. Mein eigentlicher Trick ist ja, dass ich immer wieder Spielzeug in den Keller räume. Wer Spielzeug aus dem Keller heraufholen möchte, muss irgendein Ding aus seinem Zimmer dagegen eintauschen. Ich habe keine Ahnung, wie es schon wieder so viel werden konnte. Da habe ich wohl den „Austausch“ vernachlässigt.

#chaosfreieskinderzimmer

Auch im unteren Teil unseres Wohnzimmers stapelt es sich. Hier sind es eher die Kinderbücher. Man kann zwar nie genug Bücher haben, aber irgendwann quillt sogar unser wirklich großes Bücherregal über. Hier werden erstmal alle Bücher wegsortiert, für die die zwei Damen schon zu alt sind. Ein Stoffbilderbuch brauchen sie zum Beispiel wohl beide nicht mehr.

#chaosfreieskinderzimmer bücher aussortieren

Das Schlafzimmer alias Abstellkammerl dient derzeit dazu, alles Spielzeug zwischenzulagern oder zu verstecken, das aktuell entweder in den Keller wandern sollte oder gerade aussortiert wurde und ich nicht weiß wohin damit. Sehr fein. Unser Schlafzimmer ist ein Chaoszimmer. Dass meine Freundin mir versichert, es ist bei ihr ganz genau so, beruhigt mich keineswegs. Ich würde mir ein schön, aufgeräumtes und übersichtliches Schlafzimmer wünschen.

Vielleicht versteht ihr jetzt, warum hier dringend aussortiert werden muß.

Die Strategie

Sorry Kids, ich werde euch in der Mama-Aussortierrunde keineswegs fragen, ob ihr dies und das weggeben wollt. Im ersten Aufwasch werde ich aus euren Zimmern entfernen, womit ihr sowieso längst nicht mehr spielt. All der Plastikkram aus Mc Donaldstüten, Überraschungseiern und Co, der mir bisher entgangen ist, wird direkt eingesammelt. Ich vermute, es wird euch gar nicht abgehen. Gleich danach Babyspielzeug, das ihr bisher erfolgreich vor mir versteckt hattet und restliches Plastikklumpert, das ihr immer nur auseinandernehmt und im ganzen Haus in Einzelteilen verteilt.

Für die zweite Runde werde ich Birgits Tipps zum Ausmisten mit Kindern berücksichtigen und mit der Großen gemeinsam alles in eine Kiste räumen, wovon sie sich trennen kann.

Ausmisten ist hier gerade besonders wichtig. Wir planen, die beiden im Frühjahr zum Schlafen gemeinsam in ein Zimmer umzusiedeln. Bevor wir das tun, sollten Spielzeug-Altlasten entfernt werden. Sonst wird es einfach zu voll…

Birgit bringt auf ihrem Blog Fräulein im Glück im Laufe de Aktion #chaosfreieskinderzimmer laufend neue Anregungen, wie ihr euch das Ausmisten erleichtern könnt. Schaut mal vorbei!

 

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