Fotobücher sind wundervoll. Egal ob geklebt oder gedruckt – es ist schön sich Jahre später Fotos von Früher anzusehen. Und jetzt kommt es: 35 Jahre musste ich werden, um mein allererstes Fotobuch zu bestellen. Was heißt bestellen – ich glaube, es ist auch das erste, das ich überhaupt fertiggestellt habe…

Fotografie und ich

Ich gestehe, ich habe es leider nicht so mit Fotobüchern. Und dabei fotografiere ich leidenschaftlich gerne. Mit 14 habe ich mir um mein ganzes Erspartes meine erste Canon Spiegelreflex Kamera gekauft. Ein Vermögen war das damals, danach war ich monatelang pleite. Aber ich konnte ordentlich fotografieren. Auch jetzt habe ich eine tolle Kamera, immer noch ein gutes Auge für Bilder (behaupte ich jetzt mal) und habe seither tausende Fotos gemacht. Ein paar habe ich mir auch aufgehängt. Weil sie wirklich gut sind, nicht aus Sentimentalität.

Ich kann also ganz toll Fotos machen, bin eine Bastlerin, schaffe es aber nicht, Fotobücher kleben? Nein, hab ich noch nie geschafft. Oder doch, mit 16 einmal. Damals habe ich die Bilder sogar selbst in s/w entwickelt. Alle weiteren Jahre sind alle meine Fotos in einer Kiste gelandet, die jetzt irgendwo im Keller ihr Dasein fristet. Im digitalen Zeitalter danach eben irgendwo auf der Festplatte. Was kaum einen Unterschied zum dunklen Keller macht.

Fotobuch von Sendmoments

Sad Story: leere Familienalben

Herr L. & ich auf Reisen? Leer. Das Hochzeitsalbum? Leer. Übrigens extra anfertigen lassen mit unserem Wunschpapier außen. Unser erstes Jahr als Mr & Mrs List? Leer. Babys erstes Jahr? Bis auf die ersten 10 Seiten, leer. Und so weiter und so fort. Fotobücher sind mein natürlicher Feind, ich sage es euch. Neidvoll gucke ich immer die meiner Mutter an, schaffe es aber selbst nicht bis zur schönen Aufbereitung auf Papier. Ich schiele bei der Schwiegermama in die geklebten Fotobücher aus den 80er Jahren und seufze. Aber trotzdem, wir schaffen es einfach nicht.

Mein allererstes Fotobuch von Sendmoments

So, jetzt ist es raus, ich bin enorm fotobuchfaul. Da ich Fotobücher aber liebe, freue ich mich, euch diese Woche mein allererstes wunderschönes Fotobuch von Sendmoments zeigen zu können! Ich bin ganz stolz auf mich und habe mich so sehr über das Ergebnis gefreut! Tagelang habe ich abends Fotos ausgesucht (statt zu bloggen, leider) und sortiert und meine Gedanken gewälzt, wie es wohl am Schönsten wirkt. Im Nachinein würde ich mir vielleicht ein anderes Layout für die einzelnen Seiten innen aussuchen und eventuell ein paar Fotos mehr nachbearbeiten. Vermutlich bekommt man mit der Zeit Übung und weiß, wie die verschiedenen Vorlagen im Buch wirken.

Fotobuch von Sendmoments

Mein Fazit & Empfehlung

Das Angebot von Sendmoments ist für mich vor allem deshalb interessant gewesen, weil es kein extra Programm braucht, um das Fotobuch selbst erstellen zu können. Ich habe kein Windows auf meinem Laptop, was die üblichen Hersteller schon mal ein wenig einschränkt, da es nicht bei allen Anbietern auch eine Mac-Version des Programms gibt. Warum also nicht gleich online erstellen und dort speichern? Klingt für mich (und ist es) nach einer guten Idee.

Gedacht, gemacht. Fotos aussuchen, eventuell bearbeiten, hochladen, Vorlagen auswählen und die Bilder ins Fotobuch einfügen. Sowohl für das Cover als auch für die einzelnen Seiten gibt es unzählige Layoutvorlagen, sowohl für die „möglichst viele Bilder pro Seite“-Typen als auch für Minimalisten. Etwas länger braucht man zum Hochladen der Fotos, sofern man sie wie ich gleich monatsweise hochlädt. Dafür hat man dann gleich alle online und tut sich mit der Auswahl leichter. Auch das Speichern funktioniert gut, ich konnte jeden Abend wieder da fortsetzten, wo ich aufgehört habe. Es sind am Ende immerhin knappe 70 Seiten geworden, aber dünner hätte ich es gar nicht geschafft, obwohl ich mir davor selbst eine gewisse Seitenanzahl pro Monat vorgegeben hatte.

Das Ergebnis hat uns alle begeistert. Die Kinder haben sich natürlich drauf gestürzt, bevor ich überhaupt nur die geringste Chance hatte es anzusehen. Noch ein Grund mehr, mich von nun an regelmäßiger um meine Fotos zu kümmern. Schließlich freut es uns alle, in ein paar Monaten die Bilder von heute anzusehen.

Mein Plan 2016

Mein Fotobuch-Projekt 2016 ist deshalb schon im Werden. Alle zwei Monate lasse ich Fotos entwickeln und klebe ganz retro einfach alles ein.  Da bleibt dann auch noch ein bisschen Raum für’s Verzieren. Mit der Regelmäßigkeit schaffe ich es dann vielleicht endlich auch einmal ein wirklich vollständiges Fotobuch vom ganzen Jahr zu machen. Eventuell werde ich dann ja 2017 wieder mutig und digital. Schön sind sie ja schon, die digitalen Fotobücher. Aber ihr wisst ja, eigentlich bin ich eine Bastlerin … 😉 Und der Jänner ist immerhin schon drin.

Stadtmama-Fotobuch - Familienambum Familienfotos         Fotoalbum Familienfotos

Und ihr?

Jetzt kennt ihr eines meiner dunkelsten Geheimnisse … mein Fotobuch-Problem. 😉 Wie macht ihr das mit euren Familienfotos? Kleben? Fotobuch erstellen? Fotos in eine Box werfen? Ich bin gespannt!

Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation mit Sendmoments.

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