Mittlerweile ist das Bloggen irgendwie ein Teil von mir geworden. Es entspannt. Macht mein Hirn frei und Platz für andere Dinge. Wenn mich ein Thema aufregt und ich schreibe darüber dann ist der Ärger viel schneller verflogen. Und abgesehen davon schreibe ich gerne. Aber warumkomme ich  manchmal einfach nicht dazu?

Kurz gesagt: ICH HAB HALT MANCHMAL AUCH NOCH ANDERE DINGE ZU TUN!

ABER: Ich habe mich heute köstlich amüsiert beim Lesen von Mama on the rocks‘ Beitrag Die Leiden der Bloggerin. Und dann hab ich auch schon den Link zum neuen Beitrag von Perlenmama im Postfach. Deshalb dachte ich mir, ich antworte mal auf die Frage nach meinen zehn ultimativen Gründen für’s NICHT-BLOGGEN. Dann wisst ihr nämlich auch, warum hier manchmal so wenig los ist… wie in den letzten Tagen zum Beispiel.

1. & 2. Die beiden ultimativsten Gründe sind natürlich meine zwei Fräuleins. Es ist nämlich so: ist eine der beiden mal ruhig, macht die andere die „Klappe“ auf und möchte von mir beachtet und erhört werden. Also: Bloggen geht selbstverständlich immer nur dann, wenn beide nicht anwesend sind oder schlafen. Also meist erst so nach 21 Uhr.

Und dann tritt Grund 3 in Kraft: ich bin meistens einfach nur zu müde. Sobald die Türklinke zum Kinderzimmer hinter mir hochgeht, steuert mein Körper wie ferngesteuert die Couch an. Manchmal biegt er dann noch nach rechts ab und ich lande statt dessen (=4.) an der Nähmaschine.

Siegt aber das übersprudeln an Ideen und Themen über die Müdigkeit – so wie jetzt – dann blogge ich doch noch. So zwischen 22 und 24 Uhr meistens. Denn gegen 24 Uhr möchte ich dann doch ins Bett.

5. Ich hab in den Kinder-Pausen einfach Hunger. Bloggen und Essen geht gleichzeitig, ist aber weder gut für die Gesundheit noch für meine Beiträge. Neben dem Essen bin ichleider immer furchtbar unaufmerksam.

6. Kennt ihr das: man erledigt irgendetwas und sobald man es hinter sich lässt, tun sich vor einem fünf neue Dinge auf. Ein Phänomen, dass mir manchmal schwer auf die Nerven geht.

7. Der Geschirrspüler ist fertig und will entleert werden, die Waschmaschine auch. Gleichzeitig hüpft mein Staubsauger schon im Kreis, weil er auf Staubentzug ist (nachdem ich eine Woche lang nicht gesaugt habe).

8. Folgende Situation: Großes Fräulein spielt gerade sehr geschäftig irgendwas. Kleines Fräulein liegt auf der Spieledecke und kichert vor sich hin. Der Geschirrspüler ist ausgeräumt, die Wäsche zusammengelegt. Es ist für die nächsten zehn Minuten einfach NICHTS zu tun. Ich beschließe, es ist der perfekte Zeitpunkt, mal etwas für sich zu machen. Bloggen zum Beispiel. Oder einfach nur in Ruhe auf’s Klo gehen. Ich hätte es mal lieber lassen sollen, den Gedanken fertig zu denken …“Maaaaaaaaaaaama! Koooooooooomm!“ Ich bin immer wieder verwundert über den sechsten Sinn meiner Kinder, was das angeht.

9. Ich hab gerade keine Ideen oder viel zu viele. Da geht es mir wie der lieben Perlenmama. In beiden Fällen ist es einfach sehr schwer, einen brauchbaren Beitrag zu verfassen. Und einen minimalen Qualitätsanspruch hab ich ja doch an meine Blogposts.

10. So wie es die letzten Tage treffen einfach gleich mehrere Punkte zu. Beginnend bei: ich hab gerade kein Thema, keine Zeit und einfach viel zu viel zu tun. So wie jetzt. Deshalb musste ich diesen Beitrag eben auch noch schreiben. War mir ein Bedürfnis. So zwischen 23 Uhr und Schlafen gehen. Denn irgendein Grund findet sich zuletzt dann doch immer, um einen Beitrag zu verfassen. Und wenn er auch nur für ein Schmunzeln meinerseits gut ist oder ich einfach besser schlafe.

Also Danke liebe Mama on the rocks für die Inspiration heute. Hat echt gut getan! Und nun: gute Nacht. Vielleicht darf ich heut mal durchschlafen! Also ran ans Kopfkissen! #gähn

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