Na, rinnt euch auch das Wasser im Mund zusammen, wenn ihr an Nutella denkt? Ja, mir auch. Allerdings kaufe ich mittlerweile keines mehr. Als M. kürzlich traurig meinte, sie findet selten leckeres veganes Nutella im Supermarkt, dachte ich mir: Nutella selber machen – Challenge Accepted!

Nutella selber machen. Echt?

Vor einer Weile hat mir eine Bekannte ihr Rezept für Nutella verraten. Allerdings mit Butter, für M. mit ihrer Lactoseintoleranz also nicht geeignet. Deshalb musste ich Zutaten austauschen. Letztlich war es kein Problem – egal ob man wie meine Bekannte Butter oder Kokosöl quasi als Schmiere verwendet, es klappt perfekt, ist einfach und schnell gemacht und schmeckt fantastisch.

Nutella selber machen

Zutaten

für ca. drei kleine Weck Gläser Nutella

  • 400 Gramm Haselnüsse gerieben oder ganz
  • 10 EL Kokosöl (für die Verarbeitung im Wasserbad geschmolzen)
  • Vanilleschote oder 1/2 TL Vanille Aroma (ich habe Aroma genommen, das hatte ich gerade zu Hause)
  • 6-7 EL Kokosblütenzucker (oder anderes Süßungsmittel eurer Wahl, z.B. Agavendicksaft, Zucker, Traubenzucker, Honig … Menge entsprechend anpassen)
  • 1 ordentliche Prise Salz
  • 4 EL Kakao

So geht’s

Bereitet die Gläser vor. ich spüle sie immer auch noch mit kochendem Wasser aus und lasse sie trocknen. Bakterienfrei bekommt ihr sie, wenn ihr sie mit Schnaps ausspült (würde ich z.B. bei Marmelade machen), lasse ich hier aber. So lange wird die Schokocreme bei uns sowieso nicht halten ;).

Verwendet ihr ganze Haselnüsse, röstet ihr sie am Blech bei 170 Grad Unter-/Oberhitze 7-10 Minuten an.

Nüsse in den Häcksler eurer Küchenmaschine füllen und sie zerkleinern. Achtung  das geht nur, wenn ihr einen guten Häcksler habt. Ansonsten solltet ihr bereits geriebene Nüsse verwenden, sonst macht ihr eure Maschine kaputt! Das kann eine Weile dauern, gönnt eurer Küchenmaschine auch mal eine Pause und rührt einstweilen die Masse durch, damit sie aufgelockert wird uns sich wieder besser verteilen kann.

Gebt das flüssige Kokosöl dazu und mixt weiter. Nach und nach könnt ihr auch die restlichen Zutaten zugeben. Alle Löffel-Angaben sind Richtwerte und immer abhängig von eurem Geschmack, wie flüssig die Masse werden soll und den Hecksler-Fähigkeiten eurer Küchenmaschine.

Und, lecker? Ich hab bis zu diesem Zeitpunkt schon hundert Mal probiert. Masse nun in Gläser füllen, abdecken und abkühlen lassen und dann kühl stellen. Angeblich hält so eine selbstgemachte Nusscreme ca. einen oder zwei Monate im Kühlschrank. Ich kann das auch verschiedenen Gründen leider nicht bestätigen 😉 Wird aber schon stimmen.

Anmerkungen

  • Für die Version mit Butter (habe ich noch nicht probiert) ist die Zusammensetzung Honig:Butter:Haselnüsse angeblich 1:1:1.
  • Verwendet ihr ganze Nüsse, zermahlt sie vorsichtig und langsam. Der Mixer wird es euch danken!
  • Natürlich wird die Haselnuss-Schoko-Creme nie ganz so fein wie Nutella – ein Haushaltsmixer bekommt das einfach nicht so hin wie Industriemaschinen. Die Konsistenz ist also vermutlich zu Beginn gewöhnungsbedürftig.
  • Anregung: ihr könnt statt Vanille natürlich auch andere Gewürze nehmen. Wie wäre es mit einer orientalischen Gewürzmischung oder Zimt? Die Haselnusscreme eignet sich sicher auch super als Geschenk zu Weihnachten. Ihr wisst ja, ich mag verbrauchbare Geschenke. Mit Liebe selbst gemacht ist es auch noch 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren! Bei Fragen oder Anregungen gerne unten die Kommentarfunktion nutzen!

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Selbstgemachtes Nutella ist hier bei uns der Renner! Schmeckt lecker und das Rezept ist vegan und wahlweise auch zuckerfrei und supereinfach gemacht. Die Kinder lieben es!

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