Kürzlich auf der Stadtfamilien-Couch: Herr L. und ich wollen einen Flug zur Hochzeit Freundin in Deutschland buchen. Im Juli, was natürlich bedeutet, dass unser frischgebackener Nachwuchs mitkommen wird. Und dann die Aufforderung: „Bitte geben sie Name und Geburtsdatum des Kindes ein …!“ Äh … Stille auf der Couch …

Tick Tack … die Zeit läuft

Ja, so ist es. Noch exakt einen Monat bis zum errechneten Geburtstermin und wir haben noch keinen Namen. Sollte unsere Tochter morgen beschließen, dass sie „raus möchte“, auf ihrem Armband im Krankenhaus würde „Krümel“ stehen … Und dabei könnte man vermuten, beim zweiten Kind hätte man bei der Namenswahl schon etwas Routine. Weit gefehlt. Irgendwie ist es noch schwieriger als beim ersten Mal. Ich beneide Eltern, denen es so leicht fällt, den perfekten Namen für ihr Kind zu finden, ohne lange darüber nachzudenken. Eine Freundin hat mir vor der Geburt ihrer Tochter erzählt, Sabine wäre immer schon ihr Lieblingsname gewesen. Natürlich würde ihre Tochter so heißen. … DAS finde ich toll, ihr nicht? Alle Lieblingsnamen meiner Jugend und der letzten Jahre erscheinen angesichts der Entscheidung, wie unsere Tochter nun tatsächlich heißen soll, plötzlich unpassend und gar nicht mehr so toll. Ganz abgesehen davon: Herr L. und ich sind uns nicht immer ganz einig, was Namen angeht …

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